Question: Ist eine Morddrohung strafbar?

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Die Drohung mit Mord oder Totschlag gegen den Bedrohten oder eine ihm nahestehende Person ist, weil es sich bei beiden Delikten um Verbrechen handelt, eine strafbare Bedrohung. Darüber hinaus kommen Todesdrohungen teilweise auch bei Raub, Erpressungen, Erpresserischem Menschenraub und Geiselnahmen vor.

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Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Gefährdungsdelikt. Es muss also nicht zu einer Verletzung eines Rechtsguts kommen. Vielmehr genügt die bloße Verursachung einer Gefahr bereits, um den Tatbestand der Bedrohung bejahen zu können. Es wird zudem zwischen dem abstrakten und konkreten Gefährdungsdelikt unterschieden. Dadurch sollen Be­trof­fe­ne bes­ser geschüt­zt werden.

Das Gesetz beinhaltet Straf­ver­schär­fun­gen, so auch für die Bedrohung. Bedrohung - Gesetzliche Regelung und Strafmaß Ein abstraktes Gefährdungsdelikt, wie es auch die Bedrohung ist, führt aufgrund eines bestimmten Verhaltens zur Vermutung einer Gefährdung. Davon zu unterscheiden ist das konkrete Gefährdungsdelikt, das die tatsächliche Gefährdung eines Rechtsguts voraussetzt. Wer eine Person bedroht, muss mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr rechnen.

Demnach sind Verbrechen rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind. Vergehen sind hingegen rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit einer geringeren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bedroht sind. Bei einer Bedrohung muss der Täter also nicht zwingend ins Gefängnis, sondern kann auch alternativ eine Geldstrafe auferlegt bekommen. Dabei spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle. Hat der Täter bereits Vorstrafen? Wie sieht das Nachtatverhalten aus?

Wie Ist eine Morddrohung strafbar? das Aussageverhalten des Täters zu bewerten? Möglich wäre auch die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Auflage, etwa gegen eine Geldauflage, gem. Nunmehr sind strafbar auch Drohungen mit Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, gegen die körperliche Unversehrtheit, gegen die persönliche Freiheit oder gegen Sachen von bedeutendem Ist eine Morddrohung strafbar?, die sich gegen die Betroffenen oder ihnen nahestehende Personen richten.

Die Strafe ist bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, vgl. Wenn aber die Tat im Internet oder auf eine andere Weise öffentlich begangen wird, drohen sogar bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe, vgl.

Für die Bedrohung mit einem Verbrechen wurde der Strafrahmen auf bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe angehoben, wenn diese nicht öffentlich erfolgt, vgl. Wenn es öffentlich erfolgt, gibt es sogar bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe, vgl. Dazu gehören zum einen Lebensgemeinschaften und langjährige Wohngemeinschaften. Wichtig ist jedoch, dass es sich um einen konkret bestimmbaren Menschen handelt. Daher können weder juristische Personen noch andere Personengemeinschaften Adressat einer Bedrohung sein.

Gedroht werden muss also nicht mehr mit einem Verbrechen. Bei dem Aussprechen einer Bedrohung kommt es Ist eine Morddrohung strafbar? nicht darauf an, dass der Bedrohte die Drohung auch tatsächlich für wahr nimmt und den Ernst der Lage erkennt, wenn auch gleich der Drohende den Eindruck der Ernstlichkeit erwecken muss mit seiner Drohung.

Gleichermaßen spielt es keine Rolle, ob der Täter überhaupt in der Lage ist, die Drohung konkret in die Tat umzusetzen. Die Bedrohung muss objektiv den Eindruck der Ernsthaftigkeit erwecken, weiterhin muss sie subjektiv von diesem Willen getragen sein. Im Gegensatz dazu spielt es keine Rolle, ob der Bedrohte auch wirklich daran glaubt, dass die Drohung ernst gemeint war.

Eine Bedrohung muss weiterhin nicht immer ausschließlich in ausdrücklicher Art und Weise erfolgen, vielmehr kann diese auch konkludent bejaht werden, also dann, wenn der Täter in schlüssiger Form handelt.

Dies wäre beispielsweise dann der Fall, wenn der Täter dem Bedrohten einfach eine Waffe vorhält. Der Täter muss dem Opfer nicht einmal persönlich gegenüberstehen, damit von einer Bedrohung ausgegangen werden kann. Gedroht werden kann auch telefonisch oder in schriftlicher Form. Selbst bei einer Gewaltandrohung muss nicht zwangsläufig von einer Bedrohung ausgegangen werden. Auch die Gewaltandrohung kann eine Drohung mit einem empfindlichen Übel und somit eine Nötigung sein.

Eine Nötigung zielt üblicherweise immer darauf ab, Ist eine Morddrohung strafbar? freien Willen einer dritten Person in rechtswidrige Art und Weise zu beeinflussen. Dies geschieht durch Gewaltandrohung oder durch das Drohen mit einem empfindlichen Übel. Bedrohung - kein Antragsdelikt Unter einem werden solche Delikte verstanden, bei denen die Justizbehörden immer nur auf Antrag des Geschädigten hin tätig werden. Demgegenüber steht das sogenannte Offizialdelikt, bei dem das Tätigwerden des Staatsanwalts zwingend vorausgesetzt wird.

Bei einem Antragsdelikt wird nochmals zwischen absolutem und relativem Antragsdelikt unterschieden. Absolute Antragsdelikte sind grundsätzlich antragsbedürftig, der Betroffene muss also einen Strafantrag stellen. Relative Antragsdelikte können auch bei fehlendem Strafantrag verfolgt werden soweit ein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Der fehlende Strafantrag des Geschädigten wird dann durch das öffentliche Interesse ersetzt. Bei einer Bedrohung handelt es sich nicht um ein Antragsdelikt.

Jedoch muss die Drohung glaubwürdig geäußert werden und das Opfer muss das Gefühl haben, der Täter könnte seine Drohung tatsächlich wahrmachen. Ein anderes Beispiel zeigt, dass nicht jedes Inaussichtstellen eines Verbrechens auch zwangsläufig als Bedrohung angesehen werden muss. Zudem muss die Äußerung hinreichend konkret sein.

Ist eine Morddrohung strafbar?

Dies zeigt, dass es letztlich von den Umständen des Einzelfalls abhängt, ob tatsächlich von einer Bedrohung ausgegangen werden kann. Es müssen stets die beteiligten Personen sowie die genauen Umstände mit in die Bewertung einfließen.

Es kommt also neben dem Wortlaut der Drohung auch darauf an, in welchem Zusammenhang sie ausgesprochen wurde und wie die Gesamtsituation zu bewerten ist. Zu beachten ist dabei jedoch, dass sich der Drohende im Nachhinein nicht einfach darauf berufen kann, dass er das Gesagte lediglich als Scherz gemeint habe.

Es kommt immer nur darauf an, wie der Bedrohte die Äußerung verstehen musste. Verjährung Das Gesetz sieht für eine Vielzahl an Straftaten vor, dass diese nach einer gewissen Zeit verjähren und demnach nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden können. Ausschlaggebend ist das Höchstmaß einer zu verhängenden Strafe.

Nach 5 Jahren kann also eine Bedrohung nicht mehr behördlich verfolgt werden. Tritt ein zum Tatbestand gehörender Erfolg Ist eine Morddrohung strafbar? später ein, so beginnt Ist eine Morddrohung strafbar? Verjährung mit diesem Zeitpunkt. Wer sich bedroht fühlt, kann in jeder Polizeidienststelle erstatten.

Strafanzeigen können zudem auch online gestellt werden. Erfolgt Ist eine Morddrohung strafbar? Erstattung der Strafanzeige online, wird ein Formular für einen Strafantrag übermittelt, das unterschrieben bei der Polizeidienststelle eingereicht werden muss. Wurde eine solche Strafanzeige erstattet, wird dem Betroffenen eine Registriernummer ausgehändigt, zudem erhält er eine Anzeigenbestätigung. Diese sollte für die persönlichen Unterlagen aufbewahrt werden. Die Polizei wird die Strafanzeige bis zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft bearbeiten.

Es obliegt dann dem Staatsanwalt zu entscheiden, ob es zur Eröffnung eines Strafverfahrens kommt, oder nicht. Der Betroffene wird immer über den Ausgang der Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Zur Strafverfolgung kommt es nur nach einem unterschriebenen Strafantrag.

Privatklageerhebungen können vor dem Amtsgericht beantragt werden. Im Vorfeld jedoch muss Ist eine Morddrohung strafbar? Schiedsmann aufgesucht werden und es muss zu einem erfolglosen Sühneversuch gekommen sein. Maßnahmen bei einer Bedrohung Wer Opfer einer Bedrohung wurde sollte, wie immer, wenn man sich einer ausgesetzt sieht, der Notruf gewählt werden. Die diesbezüglich geschulte Polizei weiß, wie in solchen Situationen vorzugehen ist.

Es ist immer ratsam, eine Strafanzeige zu stellen. Nur wenn die Polizei über den Vorfall informiert wird, kann sie ihre Ermittlungen aufnehmen. Zudem ist es ratsam, einen Anwalt zu konsultieren. Drohungen, unabhängig davon, wer sie ausgesprochen hat, sollten ernst genommen werden, schließlich wurde hier eine Straftat begangen.

Ein Anwalt kann darüber informieren, ob unter Umständen sogar Ersatzansprüche geltend gemacht werden können. Weiterhin kann es sinnvoll sein, ein Protokoll über die Vorfälle anzufertigen. Die so gesammelten Aufzeichnungen können später dabei helfen, den Sachverhalt umfassend zu erfassen, was die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden und eines Anwalts erleichtert. Bei mündlich ausgesprochenen Ist eine Morddrohung strafbar? ist es hilfreich, wenn Zeugen genannt werden können, die den Vorfall bestätigen können.

Schriftliche Drohungen sollten hingegen dokumentiert werden. Schriftlich verfasste Drohungen, von denen man den Absender nicht kennt, sollten zudem so gelagert werden, dass sie vor Verunreinigungen geschützt werden. Die Dokumente sollten möglichst nicht mehr angefasst werden. Eine Strafverfolgung ist aber auch dann möglich, wenn es weder Zeugen noch Beweise gibt. Wichtig ist, dass ein Zeuge glaubwürdig ist und auch der Geschädigte ist schließlich Zeuge.

Der Sachverhalt muss also glaubwürdig Ist eine Morddrohung strafbar? werden. Dann ist eine Verurteilung auch grundsätzlich möglich, wenn keine weiteren Beweise vorliegen.

Sollte die Drohung eine akute Gefahr nach sich ziehen, ist es zudem wichtig, sich der Situation zu entziehen und beispielsweise Freunde oder Familie aufzusuchen, bis die Polizei über die Situation informiert wurde und erste Schritte unternommen hat. In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen Rechtsanwalt Ist eine Morddrohung strafbar? zu wenden. Als erfahrener Rechtsbeistand kann dieser darüber informieren, welche Ist eine Morddrohung strafbar?

Vorgehensweise ratsam ist. Zudem ist ohne eine vollständige Akteneinsicht eine sachgerechte Verteidigung nur schlecht möglich. Strafverteidiger-Tipp: Vor voreiligen Aussagen ohne Rechtsbeistand sollte abgesehen werden, da diese sich negativ für den Beschuldigten bzw. Das Hinzuziehen eines Rechtsanwalts ist vor allem dann wichtig, wenn die Ladung zur Beschuldigtenvernehmung eingegangen ist.

Es besteht jedoch keine Verpflichtung, der polizeilichen Ladung zur Beschuldigtenvernehmung Folge zu leisten.

Anders verhält es sich, wenn es sich um eine staatsanwaltliche oder richterliche Ladung handelt. In diesem Fall ist das Erscheinen zwingend vorausgesetzt. Wichtig ist auch zu wissen, dass dem Beschuldigten bzw. Er ist also nicht dazu verpflichtet, sich selbst zu belasten.

Ist eine Morddrohung strafbar?

Lediglich Angaben zu den Personalien sollten gemacht werden. Angaben zur Sache jedoch sollten zunächst vermieden werden. Hat der hinzugezogene Rechtsanwalt Akteneinsicht erlangt, kann über den Anwalt eine schriftliche Stellungnahme zur Sache Ist eine Morddrohung strafbar?.

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