Question: Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt in Deutschland belief sich 2020 für Männer auf 78,9 und für Frauen auf 83,6 Jahre. Damit hat sich die Lebenserwartung seit dem 19. Jahrhundert rasant entwickelt und sich gegenüber der 1870er Jahre mehr als verdoppelt.

Wie alt wird man in Deutschland durchschnittlich?

331 vom 9. Juli 2021. WIESBADEN – Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2018/2020 für neugeborene Mädchen aktuell 83,4 Jahre und für neugeborene Jungen 78,6 Jahre.

Wie alt wird ein 60 jähriger Mann?

Maßnahmen zur Unfallprävention. 2016/2018 konnte ein 60-jähriger Mann im Durchschnitt damit rechnen, dass er noch knapp 22 Jahre lebt (fernere Lebenserwartung).

Doch die Diagnose Krebs schockiert — sie wird immer noch mit Hoffnungslosigkeit und Unheilbarkeit in Verbindung gebracht. Die aktuellen Zahlen und Statistiken sprechen jedoch eine andere Sprache: Berücksichtigt man, dass die Menschen heute im Durchschnitt viel älter als noch vor 20 Jahren werden, so geht die Krebssterblichkeit in Deutschland seit Jahren zurück, und die Lebenserwartung Betroffener ist stark angestiegen.

Vor 1980 starben mehr als zwei Drittel aller Krebspatienten an ihrer Krebserkrankung. Heute kann mehr als die Hälfte auf dauerhafte Heilung hoffen. Der folgende Text bietet Zahlen und Daten zum Thema Krebs und nennt Internetadressen mit weiteren Informationen und Quellen.

Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?

Im Jahr 2018 erkrankten etwa 498. Für das Jahr 2022 sagen Fachleute einen Anstieg auf über 510. Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland? steigt die Neuerkrankungsrate zwar. Doch ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt auch, woran das liegt: Die Ursache ist die gestiegene Lebenserwartung.

Diese Unterschiede sind vor allem darauf zurückzuführen, dass Frauen innerhalb des letzten Jahrzehnts immer häufiger an Lungenkrebs und anderer durch das geförderter Krebsarten erkrankt sind. Diese Zunahme wird mit dem steigenden Zigarettenkonsum von Frauen seit den 1980er-Jahren in Verbindung gebracht. Warum die Krebszahlen steigen: Alter als Krebsrisiko? Fast alle Krebsarten Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland? bei älteren Menschen sehr viel häufiger auf als bei Jüngeren. Ein typisches Beispiel dafür, dass viele Tumorarten bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Menschen selten oder gar nicht auftreten, ist Prostatakrebs: Vor dem 45.

Lebensjahr wird diese Erkrankung kaum beobachtet. Ein 35-Jähriger hat ein sehr geringes Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre die Diagnose Prostatakrebs zu erhalten: es liegt bei weniger als 0,1 Prozent.

Umgerechnet bedeutet dies: Von 1. Geburtstag mit einer Erkrankung rechnen. Mit dem Alter steigt das Risiko allerdings an: Für einen 75-Jährigen liegt das Erkrankungsrisiko Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?

die nächsten 10 Jahre schon bei 6 Prozent: Von 1. Je länger Männer leben, desto höher wird auch ihr Risiko, Krebs zu bekommen. Angaben zu den einzelnen Tumorarten finden sich in der 2021 erschienenen Broschüredie die Zahlen aus der Todesursachenstatistik für 2019 enthält.

Wie lang ist eine Generation?

Für die meisten Krebs-Todesfälle unter Männern ist verantwortlich. Allerdings erkranken immer weniger Männer an Lungenkrebs. Bei Frauen ist diese Krebsart derzeit seltener als Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?

Männern, sie steht aber als Todesursache unter den Krebserkrankungen auch schon auf Platz zwei nach Brustkrebs.

Altersstandardisierte Krebssterblichkeit: Steigende Lebenserwartung macht Krebs wahrscheinlicher Noch kann nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Verbesserungen bei Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung haben jedoch dazu beigetragen, dass die altersstandardisierte Krebssterblichkeit seit Jahrzehnten zurückgeht.

In den letzten zehn Jahren hat sie bei Männern um 12 Prozent, bei Frauen um 1 Prozent abgenommen. Mehr als die Hälfte aller Patienten kann heute mit dauerhafter Heilung rechnen. Allerdings ist die Prognose nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig.

Die Altersstandardisierung ist ein wichtiger Rechenvorgang, um den Einfluss der wachsenden Lebenserwartung in der Bevölkerung herausrechnen zu können. Nur so lassen sich die Raten früherer Jahre mit denen von 2018 vergleichen. Würde man nur die absoluten Zahlen aller Neuerkrankungen an Krebs und aller Krebssterbefälle berücksichtigen, würde dies Fortschritte bei Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung verdecken.

Daher vergleichen die Experten die Todesursachen innerhalb jeder Altersgruppe gesondert. Seit zum Beispiel Infektionen wie Tuberkulose oder Komplikationen bei einer Geburt sehr viel seltener als früher zum Tod führen, werden Menschen immer älter. An Krebs erkranken mehr alte als junge Menschen. Daher steigen auch die absoluten Zahlen der Sterbefälle in Deutschland, obwohl in Wirklichkeit immer mehr Menschen ihre Erkrankung überleben.

Wie viele Menschen in Deutschland aktuell mit Krebs leben, ist vor allem für diejenigen wichtig zu wissen, die Behandlung und Pflege organisieren: Gesundheitspolitiker und Verantwortliche in Krankenversicherungen, Krankenhäuser, aber auch Ärzte und Angehörige der Pflegeberufe.

Sie müssen genügend Behandlungsplätze, Fachpersonal und die nötige Ausrüstung bereitstellen und die Kosten abschätzen.

Wo man in Europa am günstigsten lebt

Allerdings ist es nicht ganz einfach, die sogenannte Prävalenz anzugeben. Dazu müsste beispielsweise einheitlich definiert sein, wie lange durchschnittlich eine Krebstherapie dauert oder ab wann sich ein Patient als geheilt betrachten kann.

Statistische Angaben können einzelne Patientenschicksale mit ihren oft ganz unterschiedlichen Verläufen nicht ausreichend berücksichtigen. Wissenschaftler behelfen sich daher damit, dass sie die Prävalenz auf einen festgelegten Zeitraum beziehen und so zu einer Durchschnittsangabe kommen.

Weltweit üblich ist in der Krebsforschung die Angabe eines Zeitraums von fünf Jahren. Der Broschüre zufolge lebten im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt etwa 1,6 Millionen Krebskranke, deren Diagnose nicht länger als fünf Jahre zurück Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?. Die Gesamtbevölkerung liegt in Deutschland bei etwa 83 Millionen Menschen. Heilungschancen und Überlebensraten Insgesamt lebt heute mehr als die Hälfte aller Krebspatienten noch fünf Jahre nach der Diagnosestellung.

Eine Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland? Überlebensrate von 70 Prozent bedeutet, dass 70 von 100 Patienten diese Zeitspanne überlebt haben. Die Zeitspanne von fünf Jahren bedeutet bei vielen Tumorarten gleichzeitig eine gute Chance auf dauerhafte Heilung — danach sind Rückfälle nur noch wenig wahrscheinlich.

Diese Aussage gibt allerdings nur einen Durchschnitt wieder und bezieht sich auf die Gesamtstatistik. Sie kann für Männer und Frauen und für einzelne Formen von Krebserkrankungen durchaus anders ausfallen. So haben Kinder mit Leukämien und junge Männer mit Hodenkrebs heute sehr gute Aussichten auf dauerhafte Heilung.

Auch die Überlebensraten für Lippenkrebs, und mittlerweile auch sind deutlich angestiegen. Vielen Patienten mitoder Leberkrebs dagegen können die Ärzte bis heute noch keine längere Überlebenszeit oder Heilung in Aussicht stellen. Die Sammlung von Angaben zu Krebserkrankungen macht Fortschritte. Zehn Bundesländer erreichen bisher eine geschätzte Vollzähligkeit von mehr als 90 Prozent und gelten damit als zuverlässige Datenlieferanten.

Insgesamt sind die Angaben für Deutschland im Vergleich zu den 1990er-Jahren wesentlich verlässlicher geworden. Damals wurden die gesetzlichen Voraussetzungen für eine flächendeckende Datensammlung geschaffen, doch viele Angaben mussten hochgerechnet und geschätzt werden. Bei Erhebung statistischer Daten werden keine individuellen Schicksale gewertet. Außerdem verläuft jede Krebserkrankung individuell. Aus diesem Grund lassen sich aus diesen allgemeinen Informationen nur bedingt Prognosen zur persönlichen Situation ableiten.

Die bevölkerungsbezogenen statistischen Daten belegen jedoch den Nutzen von Krebsvorbeugung und Früherkennung: So lässt sich Darmkrebs, insgesamt die Nummer drei unter den Krebserkrankungen, heute relativ einfach in frühen Stadien erkennen und entsprechend effektiv behandeln.

Wie es Patienten geht, welchen Einfluss die ein oder andere Behandlung auf ihr Schicksal hat, wird dagegen in den sogenannten erfasst: Sie ermöglichen auch Aussagen über die Qualität der Krebstherapie und den Standard der Krankenhäuser und anderer Versorgungsangebote. Betroffene, die mehr über den voraussichtlichen Verlauf ihrer Erkrankung wissen möchten, finden in ihren Ärzten die wichtigsten Ansprechpartner: Diese können anhand der individuellen Befunde am ehesten abschätzen, wie der Verlauf sich entwickeln könnte.

Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland?

Wir sind für Sie da. Haben Sie weitere Fragen zu Statistiken von Krebserkrankungen oder zu Begriffen, die bei der Erfassung von Krebserkrankungen verwendet werden?

Der Krebsinformationsdienst ist täglich von 8. Unser Angebot für Fachkreise, krebsinformationsdienst. Der Service steht von Montag bis Freitag am Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 — 430 40 50, von 8.

Diese Broschüre wurde im Dezember 2021 herausgegeben. Der gedruckte Bericht kann kostenlos über ein Kontaktformular unter bestellt werden. Der stellt Informationen und Auswertungsergebnisse über Krebserkrankungen dar und beleuchtet Aspekte der Epidemiologie, Wie lange lebt man durchschnittlich in Deutschland? Versorgung, individueller und gesellschaftlicher Krankheitsfolgen sowie Möglichkeiten und Aktivitäten zur primären Prävention und Früherkennung von Krebs.

Im Internet informiert das Zentrum unter einer eigenen Adresse. Ein interaktiver Atlas erlaubt die online-Suche nach regionalen Daten. Das Statistische Bundesamt mit allgemeinen Angaben zu Todesursachen, Krankheitshäufigkeiten und vielem mehr ist im Internet unter abrufbar, Stichwort Gesundheitswesen. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes hat eine eigene Internet-Seite unter. Dort lassen sich Tabellen, Grafiken und Texte zu vielen Fragestellungen abrufen, die meist allerdings an Fachleute gerichtet sind.

Daten sind online abrufbar unter. Global, regional, and national life expectancy, all-cause mortality, and cause-specific mortality for 249 causes of death, 1980—2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet 2016 Oct; 388 10053 : 1459—544. Global, Regional, and National Cancer Incidence, Mortality, Years of Life Lost, Years Lived With Disability, and Disability-Adjusted Life-years for 32 Cancer Groups, 1990 to 2015 - A Systematic Analysis for the Global Burden of Disease Study.

Published online December 3, 2016. Lesen Sie mehr über die. Aktualität: Wir prüfen alle Inhalte regelmäßig und passen sie an, wenn sich ein Aktualisierungsbedarf durch Veröffentlichung relevanter Quellen ergibt. Lesen Sie mehr über unsere.

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