Question: Was passiert wenn man zu viel hustet?

Durch Verletzungen (von Luftröhre, Lunge, Speiseröhre, Rippenfell oder Brustkorb) kann Luft in das Mittelfell eindringen. Dadurch kommt es zu einer Verdrängung der Organe im Brustkorb, was zu starken Schmerzen und Atemnot führen kann. Außerdem besteht das Risiko einer lebensbedrohlichen Entzündung des Mittelfellraumes.

Ist zu viel Husten schädlich?

Chronischer Husten muss medizinisch abgeklärt werden, idealerweise bei einem Lungenfacharzt oder einer Lungenfachärztin, ggf. zusätzlich bei HNO-Ärzten. Insbesondere bei anhaltenden Begleitsymptomen wie Schmerzen, Fieber oder Schwächegefühl sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Was passiert mit der Lunge wenn man hustet?

Husten als Schutzmechanismus Dieser Hustenreflex bewirkt, dass Schadstoffe gemeinsam mit Sekret wieder hinausgeschleudert werden. Um das „Verschmutzen“ der Lunge zu verhindern, befindet sich auf der Innenseite der Atemwege die Bronchialschleimhaut, in die schleimproduzierende Becherzellen eingebettet sind.

Kann Keuchhusten die Lunge schädigen?

Keuchhusten kann, da die geschwächte Lunge anfällig für andere Bakterien und Viren ist, zu Komplikationen führen: Lungen- und Mittelohrentzündung, Krampfanfälle und Atemstillstand können auftreten, im Extremfall sogar eine dauerhafte Gehirnschädigung durch Bakteriengifte.

Warum muss man mehr Husten wenn man liegt?

Zum einen läuft das vermehrt gebildete Nasensekret im Liegen viel leichter in den Rachenraum ab, wo es einen Hustenreiz auslöst. Zum anderen kann eine verstopfte Nase dafür sorgen, dass man nachts verstärkt durch den offenen Mund atmet.

Monique Amey-Özel hat Biologie an der Universität Bonn studiert und in den Neurowissenschaften promoviert.

Sie war mehrere Jahre in der Forschung und als Lehrbeauftragte u. Sie beriet als Pharmareferentin Ärzte in verschiedenen Indikationen und ist nun als Medizinredakteurin verantwortlich für die Erstellung medizinischer Texte sowohl für Fachkreise als auch interessierte Laien.

Martina Feichter Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft.

Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ Was passiert wenn man zu viel hustet? an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst Was passiert wenn man zu viel hustet? Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Die Bronchitis akute Bronchitis ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Auslöser für die Erkrankung sind meist Viren. Eine Bronchitis heilt oft innerhalb weniger Tage von selbst aus, verursacht manchmal aber auch Komplikationen.

Lesen Sie hier alles Wichtige zur Erkrankung, welche Symptome bei einer Bronchitis typisch sind und wie sich die Beschwerden behandeln lassen.

Hustenlöser, bei starkem Reizhusten ohne Auswurf evtl. Atemschutzmaske; zur weiteren Unterstützung des Immunsystems z. Die akute Bronchitis zählt mit zu den häufigsten Atemwegserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und tritt vor allem in den Wintermonaten auf. Welche Symptome treten bei akuter Bronchitis auf? Auslöser einer akuten Bronchitis sind meist Erkältungsviren. Deshalb tritt sie oft zusammen mit oder nach einer auf.

Eines der wichtigsten Bronchitis-Symptome ist Husten: Die meisten Patienten haben zunächst einen trockenen Reizhusten. Er ist oft von Schnupfen begleitet. In etwa der Hälfte der Fälle breiten sich die Viren überall im Körper aus. Dann entwickelt sich bei Bronchitis Fieber. Oft zeigen sich Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Heiserkeit und ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein.

Die Betroffenen fühlen sich krank und unwohl. Eine Was passiert wenn man zu viel hustet? ohne Husten ist sehr selten.

Das Fieber kommt allerdings nicht immer vor. Es tritt nur auf, wenn der ganze Körper von der Virusinfektion betroffen ist.

Aus dem trockenen Reizhusten entwickelt sich ein Husten mit Auswurf. Der abgehustete Schleim ist normalerweise zähflüssig und klar bis weißlich. Das ist typisch für die akute Virusinfektion der Bronchialschleimhaut.

Bei manchen Patienten verfärbt sich der Auswurf gelblich oder grünlich. Dann haben sich auf den entzündeten Schleimhäuten zusätzlich Bakterien angesiedelt.

Bronchitis: Anzeichen für Komplikationen In schweren Fällen husten Bronchitis-Patienten Schleim mit Blutbeimengung ab. Das stammt meist von kleinen Verletzungen der Schleimhaut.

Das ist im Allgemeinen nicht gefährlich. Blutiger Auswurf ist dennoch ernst zu nehmen, da er manchmal auch eine ernste Ursache hat. Klären Sie diesen deshalb immer ärztlich ab. Wenn die Schleimhaut vermehrt Schleim produziert, anschwillt und sich verengt, hat sich eine komplizierte Bronchitis entwickelt.

Mediziner sprechen dann von obstruktiver oder spastischer Bronchitis. Es treten hörbare Atemgeräusche Rasseln, Giemen auf. Manche Patienten bekommen auch schlecht Luft Atemnot.

Manchmal entsteht aus einer akuten Bronchitis eine Lungenentzündung Pneumonie. Dieser ist dann in der Lage, ernstere Ursachen für die Beschwerden wie auszuschließen. Außerdem ist es sinnvoll, den Verlauf einer Bronchitis in der Schwangerschaft ärztlich beobachten zu lassen — besonders bei Komplikationen. Der Arzt berät die Schwangere außerdem bei der Auswahl von geeigneten Medikamenten gegen die Beschwerden der Bronchitis.

Wie kann eine akute Bronchitis behandelt Was passiert wenn man zu viel hustet?

Was passiert wenn man zu viel hustet?

Die Antwort: Es gibt keine speziellen Bronchitis-Medikamente. Solche wären in den meisten Fällen aber auch nicht nötig. Eine einfache Was passiert wenn man zu viel hustet? ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Es genügen einfache Maßnahmen wie Schonung, ausreichend Trinken und. Damit lassen sich die Symptome meist lindern und der Heilungsprozess unterstützen. Zuerst einmal: Husten ist wichtig, um die Atemwege freizuhalten.

Gerade bei schwerer Bronchitis kann er aber sehr schmerzhaft sein, die Schleimhäute schädigen und den Schlaf behindern. Kurzfristig kann Ihnen da ein Hustenblocker, z.

Wird der Husten produktiv, also mit Schleimbildung, bessert sich die Symptomatik meist von alleine. Das können Sie mit Mitteln unterstützen, die den Schleim verflüssigen oder den Transport in den Atemwegen verbessern. Ist dagegen eine bakterielle Infektion mit im Spiel, kann es auch deutlich länger dauern. Die rechtzeitige und adäquate Antibiotikatherapie entscheidet hier mit über die Erkrankungsdauer.

Übrigens: Ein trockener Reizhusten kann auch nach einer überstandenen Bronchitis noch längere Zeit andauern. Das ist wichtig, um mögliche Folgeerkrankungen, wie eine Herzmuskelentzündung sicher zu vermeiden. Übertreiben Sie es außerdem anfangs nicht, dafür macht es Sinn auf eine moderate Herzfrequenz zu achten, die 70 Prozent der Maximalbelastung nicht überschreiten sollte.

Bis zur vollen Belastung sollten Sie ca. Eine akute Bronchitis behandeln heißt deshalb vor allem ausreichend trinken.

So löst sich der Schleim besser und lässt sich leichter abhusten. Damit unterstützen Sie die Infektabwehr. Auch Inhalieren hilft, den Schleim zu verflüssigen und abzulösen. Das Gleiche gelingt, wenn Sie den Brustkorb vorsichtig abklopfen. Sie enthalten als Wirkstoff N-Acetylcystein oder. Bislang ist aber wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, dass solche Präparate bei der akuten Bronchitis-Therapie tatsächlich hilfreich sind. Hustenlöser wirken nur, wenn Sie zusätzlich viel Flüssigkeit zu sich nehmen Tee, klare Suppe et cetera.

Bei quälendem, unproduktivem Husten ohne Auswurf schlafen viele Patienten nicht gut. Außerdem reizt der ständige harte Husten die angegriffene Schleimhaut zusätzlich.

Manche sind rezeptpflichtig und stärker wirksam.

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Andere Hustenstiller sind rezeptfrei etwa solche mit Clobutinol. Deren Wirksamkeit ist wissenschaftlich aber nicht eindeutig erwiesen. Hustenstiller sind insbesondere dann hilfreich, wenn heftige, trockene Hustenattacken den Nachtschlaf stören.

Der Zweck des Hustens ist ja, die Keime aus Was passiert wenn man zu viel hustet? Atemwegen zu entfernen. Diesen Abwehrmechanismus sollte man deshalb nur kurzzeitig unterdrücken, zum Beispiel um wieder ruhig zu schlafen. Erholsamer und ausreichender Schlaf ist schließlich enorm wichtig, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Insbesondere bei rezeptpflichtigen Hustenstillern empfiehlt es sich, sie nur kurze Was passiert wenn man zu viel hustet? anzuwenden. Sie enthalten Opiate wie Codein. Diese bergen ein gewisses Abhängigkeits- und Suchtpotenzial. Außerdem machen sie häufig sehr müde, schränken die Reaktionsfähigkeit ein und verursachen mitunter Verstopfung. Bronchitis: Antibiotika nur bei bakterieller Infektion Viele Patienten wollen bei Bronchitis Antibiotika einnehmen, um schnell wieder gesund zu werden.

Das ist aber nur selten sinnvoll, denn Bronchitis ist eine Virusinfektion. Diese sind nur gegen Bakterien wirksam.

Was passiert wenn man zu viel hustet?

Deshalb verschreibt der Arzt ein Antibiotikum bei Bronchitis nur dann, wenn sich auf der angegriffenen Schleimhaut zusätzlich Bakterien ausgebreitet haben bakterielle Superinfektion. Das erkennt man zum Beispiel daran, dass der abgehustete Schleim durch Eiter gelblich oder grünlich verfärbt ist.

Kortison bei Bronchitis Die Wirkung von Antibiotika bei Bronchitis mit bakterieller Superinfektion lässt sich verstärken, wenn Sie zusätzlich kurzzeitig Kortison-Tabletten einnehmen.

Sinnvoll ist Kortison besonders bei obstruktiver spastischer Bronchitis. Kortison lässt nämlich die Schleimhaut in den Atemwegen abschwellen. Der Körper transportiert dann den Bronchialschleim, der reichlich Keime und Abfallstoffe enthält, besser ab. Ärzte empfehlen oft bei obstruktiver Bronchitis auch Inhalationen mit Kortison. Weitere Tipps Wird Was passiert wenn man zu viel hustet? Bronchitis von einer Erkältung oder begleitet, treten oft zusätzlich Fieber, Hals- Kopf- und Gliederschmerzen auf.

Bei Bedarf helfen dagegen Schmerzmittel wie oder. Sie senken das Fieber und lindern die Schmerzen. Mediziner empfehlen in erster Linie körperliche Schonung bei Bronchitis. Sport ist daher während der akuten Erkrankung nicht sinnvoll, besonders nicht bei Fieber.

Halten Sie dann besser Bettruhe. Überheizte Räume sind für Bronchitis-Patienten eher ungünstig. Wichtig ist zudem, dass die Luft nicht zu trocken ist. Hängen Sie zum Beispiel feuchte Tücher über die Heizung und lüften Sie regelmäßig, am besten stoßartig.

Eine gewisse Luftfeuchtigkeit tut den Schleimhäuten gut. Hausmittel bei Bronchitis Viele Menschen wenden bei Bronchitis Hausmittel an. Sie unterstützen mitunter die Behandlung und helfen dabei, den festsitzenden Schleim aus den Bronchien zu verflüssigen und leichter abzuhusten.

Was führt zu einer akuten Bronchitis? Die akute Bronchitis wird meistens durch Viren ausgelöst. Oft handelt es sich dabei um Erkältungsviren: Die Erkältung ist eine Infektion und Entzündung der oberen Atemwege. Sie breitet sich dabei oft nach unten in die Bronchien aus, wodurch dann in der Folge eine akute Bronchitis entsteht. Daneben gibt es noch andere Viren, die in manchen Fällen eine akute Bronchitis verursachen. Dazu zählen zum Beispiel Rhino- Grippe-,Corona- und Parainfluenzaviren.

Eine virale Bronchitis bei Kindern entsteht oft durch das Respiratory Syncytial Virus. Seltener sind Bakterien die Ursache für eine Bronchitis. Als Auslöser gelten vor allem Mykoplasmen oder Chlamydien. Aber auch andere Bakterien kommen infrage, wie zum Beispiel Streptokokken, Staphylokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae. Diese sind hauptsächlich für eine akute Bronchitis bei immungeschwächten Menschen, Lungenkranken und Krankenhauspatienten verantwortlich.

Häufiger als eine rein bakterielle Bronchitis ist eine sogenannte bakterielle Was passiert wenn man zu viel hustet? bei viraler Bronchitis: Die durch die Viren angegriffene Schleimhaut ist dann zusätzlich von Bakterien besiedelt. Ganz selten verursachen Pilze eine akute Bronchitis. Das passiert besonders bei Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist. Weitere seltene Bronchitis-Ursachen sind Substanzen wie Ammoniak, Salzsäure, Schwefeldioxid und Nitrosegase.

Beim Inhalieren schädigen sie die Schleimhaut der Bronchien und lösen so eine Entzündung aus. Auch eine Bestrahlung im Rahmen einer Krebserkrankung ist mitunter der Grund für eine akute Bronchitis. Bei Allergikern ruft unter Umständen der Kontakt mit dem Allergieauslöser eine akute allergische Bronchitis hervor.

Schadstoffe wie Smog, Rauchen sowie Tabakrauch beim Passivrauchen und enorme Kälte gelten als Risikofaktoren, die eine akute Bronchitis begünstigen. Inkubationszeit bei einer Bronchitis Der Zeitraum zwischen der Ansteckung mit einem Krankheitserreger Viren, Bakterien, Pilze et cetera und dem Auftreten der ersten Symptome nennen Mediziner Inkubationszeit.

Dabei lösen die verschiedenen Keime unterschiedlich schnell eine Bronchitis aus. Besonders schnell sind Viren: So Was passiert wenn man zu viel hustet? bei einer viralen Bronchitis die Inkubationszeit nur einen Tag. Die zusätzliche Ansiedelung von Bakterien auf den Schleimhäuten bei viraler Bronchitis dauert bis zu zehn Tage. Eine akute Bronchitis ist ansteckend, wenn Krankheitserreger Viren, Bakterien, Pilze die Ursache sind.

Wenn zum Beispiel der Patient hustet, verteilt er winzige Flüssigkeitströpfchen mit den Keimen in der Umgebungsluft. Atmet jemand diese ein, erkrankt er unter Umständen ebenfalls. Allerdings führt nicht jede Infektion zum Krankheitsausbruch: Bronchitis-Erreger machen oft nur dann krank, wenn die infizierte Person geschwächt ist etwa durch eine Erkältung.

Wie lässt sich eine akute Bronchitis feststellen? Eine akute Bronchitis ist meist ohne ärztliche Hilfe zu Hause behandelbar.

Lassen Sie eine schwere Bronchitis aber zumindest einmal von Ihrem Hausarzt begutachten. Er ist in der Lage, mögliche Gefahren und Risiken einzuschätzen. Bei einer akuten Bronchitis ist es in der Regel aber nur sehr selten erforderlich, sie hinzuziehen. Informieren Sie ihn über eventuelle Vor- oder Grunderkrankungen Erkältung, Grippe, Asthma et cetera. Durch dieses Gespräch erhebt der Arzt Ihre Krankengeschichte.

Sie liefert ihm wichtige Hinweise auf die Ursache Ihrer Beschwerden und auf eventuelle Komplikationen. Danach untersucht der Arzt Sie körperlich. Vor allem hört er mit dem Stethoskop und Lunge ab. Bei Bronchitis fällt neben den normalen Atemgeräuschen ein Rasseln, Pfeifen oder Brummen auf. Diese Geräusche entstehen durch den Schleim, der in den Bronchien in Schwingung kommt, wenn die Luft vorbei streicht.

Bei Kindern ist ein sogenanntes Röhrenatmen auffällig. Der Arzt klopft den Brustkorb ab, um den Klopfschall zu beurteilen.

Das liefert Hinweise auf eventuelle Sekretstauungen oder Ergüsse in der Lunge. Außerdem tastet der Arzt die Lymphknoten am Hals ab und wirft einen Blick inund in die Ohren. Oft misst er auch die Körpertemperatur, Puls und Blutdruck. Eine Blutuntersuchung ist meist nicht nötig. Sie kommt nur in Betracht, wenn der Arzt eine Lungenentzündung vermutet: Durch die direkte Verbindung von Bronchien und den Luftwegen bis tief in die Lunge entsteht in schweren Fällen mitunter aus einer Bronchitis eine Lungenentzündung.

Außerdem ist eine Blutanalyse manchmal hilfreich, um den Verdacht auf eine bakterielle Infektion bei Bronchitis abzuklären: Wenn die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Zahl der weißen Blutkörperchen stark erhöht sind, haben sich wahrscheinlich Bakterien auf den Schleimhäuten der Atemwege angesiedelt.

Dann ist in der Regel eine Behandlung mit Antibiotika sinnvoll. Es gibt aber auch Bronchitis-Patienten mit bakterieller Infektion, bei denen alle Blutwerte normal ausfallen. Dann untersucht der Arzt den Auswurf oder lässt einen Nasen- oder Rachenabstrich im Labor untersuchen. Damit ist der genaue Erreger der Bronchitis feststellbar.

Falls notwendig, leitet der Arzt eine gezielte Antibiotika-Therapie ein. Eine Röntgen-Aufnahme des Brustkorbs Röntgen-Thorax ist nötig Was passiert wenn man zu viel hustet? Verdacht auf Lungenentzündung. Außerdem lassen sich damit ernstere Ursachen der Beschwerden ausschließen, etwa bei blutigem Auswurf und sich verschlimmernden Symptomen. In einem solchen Fall sind eventuell weitere Untersuchungen angezeigt, zum Beispiel eine. Bei komplizierter Bronchitis führt der Arzt einen Lungenfunktionstest durch.

So stellt er fest, ob die Atemwege verengt sind etwa bei spastischer Bronchitis.

Was passiert wenn man zu viel hustet?

Wie sieht der Behandlungserfolg bei akuter Bronchitis aus? Die Prognose einer akuten Bronchitis ist sehr gut. Bei den meisten Patienten heilt sie ohne ärztliche Behandlung problemlos aus. Die Bronchitis-Dauer variiert: In unkomplizierten Fällen klingt sie meist nach wenigen Tagen bis maximal vier Wochen wieder ab. Eventuell hält ein trockener Reizhusten noch längere Zeit an bis zu acht Wochen.

Gehen Sie bei längerer Krankheits-Dauer zum Arzt. Bronchitis ist dann vielleicht nicht die treffende Diagnose oder aus der akuten hat sich eine chronische Bronchitis entwickelt.

Komplikationen einer Bronchitis Vorsicht ist bei älteren oder immungeschwächten Patienten geboten sowie bei solchen mit bestehenden Lungenerkrankungen. Bei ihnen führt die akute Bronchitis leichter zu Komplikationen, etwa zu einer Lungenentzündung.

Das gilt besonders, wenn die Bronchitis verschleppt oder nicht richtig auskuriert wird. In der Folge entwickelt sich die Bronchitis chronisch. Lungenentzündung und eine bakterielle Superinfektion zählen zu den häufigsten Komplikationen einer akuten Bronchitis. Dabei entzünden sich die kleinsten Bronchialäste Bronchiolen in der Lunge und vernarben in der Folge.

Sie bleiben dann dauerhaft verschlossen, das heißt: Dieser Teil der Atemwege verengt. Besonders Kleinkinder neigen zur Bronchiolitis obliterans. Spastische Bronchitis Die akute obstruktive oder spastische Bronchitis kommt vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern vor. Sie entsteht als Komplikation einer akuten viralen Bronchitis. Bei spastischer Bronchitis bildet die Schleimhaut der Bronchien viel Schleim und ist zugleich angeschwollen, also verengt. Die Atemnot ist manchmal sogar bedrohlich.

Die kleinen Patienten erhalten spezielle Medikamente gegen die Atemnot, sogenannte Sympathomimetika. Diese Wirkstoffe gibt es als Spray oder Inhalation. Dann fällt den Patienten das Atmen wieder leichter. In bestimmten Fällen kommen bei dieser besonderen akuten Bronchitis weitere Medikamente hinzu.

Mehr über diese Sonderform einer akuten Bronchitis lesen Sie im Beitrag. Lässt sich eine akute Bronchitis verhindern?

Es gibt nur wenige Präventionsmaßnahmen, da einer akuten Bronchitis zumeist eine Infektion mit Krankheitserregern zugrunde liegt, die Sie mit der Luft, mit Tröpfchen oder über direkten Kontakt aufnehmen. Diese Erreger sind für gewöhnlich nicht sichtbar und eine Ansteckungsgefahr daher nur schwer auszumachen.

Wirksam vorbeugen Der einzige und effektivste Schutz vor dieser Erkrankung ist daher eine sorgfältige Hygiene sowie genügend Abstand zu anderen Menschen oder Tieren. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife, besonders nach Kontakt mit möglicherweise verunreinigten Gegenständigen. Vermeiden Sie es, die Finger in den Mund zu nehmen oder sich in das Gesicht fassen. Solche Räume sind beispielsweise Wartezimmer in ärztlichen Praxen, öffentliche Lokale oder kleinere Geschäfte.

Weitere Vorsorgemöglichkeiten Es gibt Was passiert wenn man zu viel hustet? Präventionsmaßnahmen, deren Wirksamkeit jedoch nicht medizinisch gesichert ist. So soll beispielsweise regelmäßiger Sport oder körperliches Training zur Stärkung des Immunsystems beitragen und somit auch einer akuten Bronchitis vorbeugen. Belege gibt es hierfür aber Was passiert wenn man zu viel hustet?.

Allgemein ist eine Schlafdauer zwischen sechs und neun Stunden empfohlen. Erste Hinweise deuten darauf hin, Was passiert wenn man zu viel hustet? die Schlafdauer möglicherweise einen Einfluss auf das Risiko, an Atemwegserkrankungen zu erkranken, hat. Ebenso gibt es Hinweise darauf, dass bestimmte VitamineD und E sich positiv auf das Erkrankungsrisiko auswirken. Da aber auch hier die Wirkung nicht eindeutig bestätigt ist, raten Experten dazu, immer zunächst einen Arzt zu konsultieren, wenn Sie beispielsweise Vitaminpräparate als Nahrungsergänzungsmittel zur Vorsorge einnehmen möchten.

Das gleiche gilt für sogenannte Probiotika Produkte mit lebensfähigen Mikroorganismen. Sie enthalten meist Milchsäurebakterien wie Lactobacillus oder das Bifidobakterium, die insbesondere im Darmtrakt aktiv sind. Enthalten sind diese Bakterien beispielsweise in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut oder in Milchprodukten wie Joghurt.

Einige wenige Studien zeigten für bestimmte Bakterienstämme, dass sie einen positiven Effekt auf die Dauer der Atemwegserkrankung haben und deren Häufigkeit mindern. Der Effekt war aber nur sehr schwach. Monique Amey-Özel hat Biologie an der Universität Bonn studiert und in den Neurowissenschaften promoviert. Sie war mehrere Jahre in der Forschung und als Lehrbeauftragte u.

Sie beriet als Pharmareferentin Ärzte in verschiedenen Indikationen und ist nun als Medizinredakteurin verantwortlich für die Erstellung medizinischer Texte sowohl für Fachkreise als auch interessierte Laien. Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

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