Question: Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?

Der Begriff Entgelt umfasst alle Leistungen der ArbeitgeberInnen, die als Gegenleistung für die Arbeit der ArbeitnehmerInnen verstanden werden können. Bei ArbeiterInnen spricht man von Lohn, bei Angestellten von Gehalt und bei Lehrlingen von Lehrlingsentschädigung.

Wer kriegt Lohn?

Löhne bekommen Arbeiter. Ihre Auszahlungsbeträge richten sich nach Anzahl der tatsächlich gearbeiteten Stunden oder der Anzahl von produzierten Stücken. Die Höhe des Lohns kann monatlich schwanken. Man unterscheidet hier zwischen Akkordlohn, Stücklohn und Stundenlohn.

Wann ist Lohn wann Gehalt?

Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten. Wenn sie also nach Monaten vereinbart ist, muss der Arbeitgeber das Entgelt nach Ablauf des Monats zahlen. Grundsätzlich ist das Gehalt damit am ersten Tag des folgenden Monats fällig (§ 614 BGB).

Welches Einkommen bekommt ein Angestellter?

Ein Angestellter verdient im Durchschnitt rund 37.900 Euro im Jahr brutto, ein Beamter kommt laut statistischem Bundesamt auf rund 48.000 Euro.

Was bedeutet Stundenlohn 1?

Die Zahl 1 bedeutet beispielsweise, dass ein voller Beitrag geleistet wird.

Welche einkommensart hat ein Beamter?

In Stufe 1 verdienst du dort derzeit, nach dem Tarif von 2014, rund 2100 Euro. Dein Gehalt als Beamter im mittleren Dienst Verfassungsschutz steigt hier bis in Erfahrungsstufe 8 auf über 2550 Euro im Monat an. In A7 verdienst du, je nach Erfahrungsstufe, zwischen 2200 und 2750 Euro, in A8 zwischen 2300 und 3000 Euro.

Wie viel Stundenlohn ist normal?

Gehalt: So hoch ist der Stundenlohn in den BundesländernBundeslandDurchschn. Stundenlohn (brutto)Nordrhein-Westfalen22,42 EuroRheinland-Pfalz21,37 EuroSachsen18,06 EuroSachsen-Anhalt17,56 Euro11 more rows•Jun 6, 2019

Dein Gehalt während der Ausbildung Endlich ist die Schule vorbei. Du hast dein Abschlusszeugnis in der Tasche und willst jetzt richtig durchstarten. Es wird Zeit für den ersten Schritt deiner beruflichen Zukunft — den Beginn einer Ausbildung! Zwar musst du dann wieder zur Schule gehen, aber dafür bekommst du endlich ein richtiges Gehalt.

Und was gibt es cooleres, als endlich selbstständig zu sein und sein eigenes Geld zu verdienen? Vorbei sind die Zeiten, in denen du super sparsam mit deinem Taschengeld umgehen musstest. Jetzt bekommst du endlich dein eigenes Geld, aber wie viel eigentlich und wovon ist es abhängig, was man letztendlich in der Ausbildung verdient? Aber keine Sorge, denn die Lösung des Problems ist eine gute Recherche!

Schließlich unterscheiden sich Gehälter oder eben Ausbildungsvergütungen nicht nur von Betrieb zu Betrieb, sondern auch von Branche zu Branche. Ein weiterer Faktor kann ein vorhandener Tarifvertrag sein.

Was ist der Unterschied zwischen und

Du solltest dich also vorher genau informieren, was eine angemessene Vergütung für deinen angestrebten Ausbildungsberuf ist. Wir verraten dir, wie du dabei am besten vorgehst. Wie viel verdiene ich in meiner Ausbildung?

Hierauf gibt es keine allgemeine Antwort. Deine Ausbildungsvergütung hängt von vielen Faktoren ab: Zum Beispiel von der Branche, in der du deine Ausbildung machst und davon, ob es dort Tarifverträge gibt, an die dein Unternehmen gebunden ist. Außerdem steigt die Vergütung oft in jedem Lehrjahr, sodass du im dritten Jahr mehr verdienst als im ersten.

Wichtig: In die Auswertung sind nur Azubi-Löhne aus Tarifverträgen Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?. Und, nicht vergessen: Weil es sich um einen Durchschnittswert handelt, gibt es Ausbildungsgänge, bei denen du mehr verdienst — aber auch viele, bei denen du deutlich weniger verdienst.

Deshalb informiere dich über einzelne Berufe am besten in unseren. Du interessierst dich für Ausbildungen, in denen du besonders viel verdienst?

Dann wirf mal einen Blick in unsere Liste der. In welchen Berufen verdient man besonders gut? Wir haben dir hier die 15 aufgelistet! Und in welchen Berufen verdient man wenig? Während Maurer-Azubis mit rund 1000 Euro monatlich rechnen können, verdienen beispielsweise Friseure nur einen Bruchteil davon.

Aber da es seit einiger Zeit den für Azubis gibt, kann dein Gehalt in der Regel nicht niedriger sein. Dies sind Berufe, in denen du vergleichsweise wenig verdienst bzw. Wichtig ist, dass du mit deinem Job zufrieden bist, schließlich wirst du ihn vermutlich noch viele Jahre lang ausüben. Die meisten Menschen sind zufrieden, wenn ihnen ihr Job Spaß macht und die Rahmenbedingungen passen. Das heißt: Wenn sie nette Kollegen haben, wenn der Stress nicht allzu groß wird und sie die Bezahlung als einigermaßen angemessen empfinden.

Deshalb ist es für die meisten Menschen wenig sinnvoll, ihren Job nur nach dem Gehalt auszuwählen. Wenn du allerdings zwischen zwei Berufen schwankst, kann das Gehalt natürlich ein möglicher Faktor sein.

Beeinflusst ein Tarifvertrag die Ausbildungsvergütung? Ein Tarifvertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Arbeitgeberverbänden also einer Gruppierung von gewählten Vertretern, die für alle Arbeitgeber der Branche stehen und den Gewerkschaften der jeweiligen Verbände die Gegenseite, also ein Zusammenschluss von gewählten Arbeitnehmern.

Zusammen arbeiten sie einen Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? aus, der für beide Seiten das Arbeitsverhältnis regelt und im Idealfall alle Beteiligten glücklich machen soll.

In diesem Vertrag werden zum Beispiel dein Urlaubsanspruch oder eben die Ausbildungsvergütung festgelegt. Wenn dein zukünftiger Arbeitgeber also zu dem entsprechenden Arbeitgeberverband gehört, dann muss er sich an den Tarifvertrag halten. Sollte er nicht dazugehören, dann ist das aber auch kein Beinbruch. Manche Unternehmer gehören zwar nicht zu denen, die den Tarifvertrag mit geschlossen haben, übernehmen ihn in Gehaltsfragen aber freiwillig.

Wenn das Unternehmen, bei dem du deine Ausbildung machst, zu keinem Arbeitgeberverband gehört und auch keinen Tarifvertrag unterschreiben will, dann ist er in gewissermaßen immer noch daran gebunden. Das Gehalt darf in solchen Fällen zum Beispiel nicht niedriger ausfallen als 20 % von dem, was der Tarifvertrag vorschreibt.

Wenn du also herausfindest, dass es für deine Branche einen Tarifvertrag gibt, dann kannst du in diesem ziemlich sicher herausfinden, was du später in deiner Ausbildung verdienen wirst. Die meisten Menschen und Arbeitgeber verstehen unter Lohn und Gehalt ein- und dasselbe.

Dabei gibt es zwischen diesen beiden Begriffen wohl einen Unterschied: Um den Lohn zu berechnen, werden ausschließlich die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden berücksichtigt. Da ist es natürlich problematisch, wenn die Arbeitszeit wegen Feiertagen oder Urlaub von Monat zu Monat variiert. Die Auftragslage hat natürlich auch Auswirkung auf die Lohnhöhe — liegen nur wenige Aufträge vor, werden Arbeiter teilweise freigestellt.

Machst du dagegen Überstunden, bekommst du diese sofort ausgezahlt. Ein Gehalt ist dagegen ein fester Betrag, den du monatlich ausgezahlt bekommst und der unabhängig von deinen tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden ist. Das Gehalt bleibt also Monat für Monat gleich! Als Azubi erhältst du während deiner Ausbildung eine Vergütung, die sogenannte Ausbildungsvergütung. Diese bekommst du als Gegenleistung für deine erbrachte Arbeit.

Ähnlich wie beim Gehalt bekommst du auch bei deiner Ausbildungsvergütung einen fixen Betrag im Monat, schließlich hast du einen Anspruch darauf, dass du für deine Leistungen auch bezahlt wirst.

Bisher gab es für Auszubildende in Deutschland keinen Mindestlohn. Das hat sich inzwischen aber geändert. Januar 2020 steht auch Azubis vom Gesetz her eine Mindestvergütung zu. Der Mindestlohn für Auszubildende ist im bundesweiten Berufsbildungsgesetz geregelt, das 2019 überarbeitet wurde. Für dich bedeutet das konkret: Wenn du deine Ausbildung im Jahr 2022 startest, bekommst du mindestens 585 Euro brutto im Monat. Fängt deine Ausbildung 2023 an, gibt es im ersten Ausbildungsjahr monatlich mindestens 620 Euro brutto.

Es gibt aber einige Ausnahmen. Wie hoch ist der Mindestlohn für Auszubildende? Seit der Einführung im Jahr 2020 wurde der Mindestlohn für Auszubildende bereits mehrfach erhöht. Der Bundestag hat nämlich beschlossen, dass die Mindestvergütung jedes Jahr etwas steigt. Wer seine Ausbildung 2022 beginnt, verdient mindestens 585 Euro brutto im Monat im ersten Ausbildungsjahr, ab 2023 gibt es 620 Euro pro Monat. Auch danach soll die Vergütung an die Entwicklung der übrigen Ausbildungsgehälter angepasst werden.

Die Gehaltssteigerung für das zweite, dritte und vierte Ausbildungsjahr ist ebenfalls gesetzlich festgelegt: Im zweiten Ausbildungsjahr kriegt man 18 Prozent mehr, im dritten 35 Prozent und im vierten Jahr dann 40 Prozent mehr Geld. Für wen gilt der Mindestlohn — und für wen nicht? Der neue Mindestlohn gilt für Azubis, die ab 2020 eine Ausbildung starten, Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?

im bundesweiten Berufsbildungsgesetz oder in der Handwerksordnung geregelt ist. Davon profitieren besonders die Auszubildenden im Handwerk, also zum Beispiel angehende Friseure oder Schornsteinfeger. Diese Azubis verdienen oft weniger als 500 Euro im Monat. Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? Mindestvergütung gilt aber nicht für alle Berufe oder Branchen. Es gibt eine ganze Reihe von Ausnahmen: Ausgenommen sind zum Beispiel die Auszubildenden zum Pflegefachmann.

Der Job ist nämlich im Pflegeberufegesetz geregelt. Genauso ist es mit den schulischen Gesundheitsberufen wie Physiotherapeut, Logopäde oder Ergotherapeut, die jeweils eigene Gesetze haben.

Auch Auszubildende zur Erzieherin oder zum biologisch-technischen Assistenten erhalten den Mindestlohn nicht. Diese Ausbildungen sind nicht bundeseinheitlich, sondern in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. Außerdem gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht, Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? Arbeitgeber und Gewerkschaften bereits einen Tarifvertrag vereinbart haben. Das ist aber eigentlich kein Problem, weil die wenigsten Tarifverträge Ausbildungsvergütungen von unter 500 Euro vorsehen.

Bezahlt dich dein Betrieb nach Tarif, liegt dein Gehalt in der Regel sowieso über dem Mindestlohn. Und: Hast du deine Ausbildung bereits 2019 oder früher begonnen, hast du leider keinen Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? auf den neuen Mindestlohn.

Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?

Brutto — was verdiene ich während meiner Ausbildung? Bestimmte Dinge gibt es scheinbar nur im Doppelpack: Itchy und Scratchy, Tom und Jerry, Fix und Foxi oder Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?

Brutto und Netto. Man nennt diese Pärchen in einem Atemzug, ohne wirklich über sie nachzudenken. Die Worte gehen einem so automatisch über die Lippen, dass man — wenn man ehrlich ist — beispielsweise gar nicht genau weiß, ob Itchy nun die Katze oder die Maus ist. Das Gefühl haben die meisten sicher auch, wenn es um das wohl berühmteste Pärchen des deutschen Gehaltswortschatzes geht: Brutto und Netto.

Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?

Treten sie alleine auf, geraten wir oft in Erklärungsnot! Was ist denn jetzt eigentlich was? Brutto ist der sympathische Teil des Duos. Spricht man also vom Bruttogehalt, dann meint man das reine Gehalt, welches du von deinem Arbeitgeber bekommst. Allerdings ohne Abzüge von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Und hier kommt dann der zweite Teil des Duos ins Spiel.

Netto — was landet am Monatsende auf meinem Konto? Warum ist Brutto jetzt sympathischer als Netto? Natürlich stiehlt dir niemand wirklich was, sondern dein Arbeitgeber führt einen Teil deines Gehalts ab, um Abgaben zu zahlen.

Diese gliedern sich in zwei Teile:. Steuern sind die Lohnsteuer und die Kirchensteuer. Die Lohnsteuer ist eine direkte Einnahmequellen des Staates, die dazu benutzt wird, die Ausgaben des Staates zu decken. Die Kirchensteuer macht dagegen den größten Teil der Einnahmen der Kirchen aus. Wenn du bisher mit deinen Eltern familienversichert warst, musst du dich mit Ausbildungsbeginn selbst versichern. Dafür hast du ab Beginn deiner Ausbildung 14 Tage Zeit.

Anspruch auf Arbeitslosengeld hast du erst, wenn du mindestens 12 Monate lang Beiträge eingezahlt hast. Mit diesen Abgaben steuerst du also nicht nur einen Teil zu unserem Land bei, sondern sicherst dich auch gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit ab. Das Nettoeinkommen ist also im Grunde das Geld, welches dir zum Ausgeben zur Verfügung steht. Du brauchst einen abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, der bei der zuständigen Stelle beispielsweise der Handels- oder Handwerkskammer in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen wurde.

Es muss sich um deine erste Berufsausbildung handelt. Du brauchst die deutsche Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? wenn du sie nicht hast, gelten spezielle Sonderregelungen. Du musst in deiner eigenen wohnen. Gründe für eine eigene Wohnung können sein, dass du sonst beispielsweise einen Arbeitsweg von über einer Stunde hättest, verheiratet bist, ein Kind hast oder wenn andere schwerwiegende soziale Gegebenheiten vorliegen.

Ja, aber nur während der letzten drei Halbjahre des Vollzeit-Schulbesuchs. Abendhauptschule und Abendrealschule Ja, aber nur im letzten Jahr vor dem Abschluss möglich. Ja, aber nur im letzten Jahr vor dem Abschluss möglich. Müssen meine Eltern mich während meiner Ausbildung unterstützen? Während deiner Ausbildung müssen dich deine Eltern finanziell unterstützen, wenn du keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung hast.

Das gilt übrigens auch für das Kindergeld: Bist du unter 25 Jahre alt und in Ausbildung, bekommen deine Eltern weiterhin Kindergeld und wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, müssen sie dir das Kindergeld auszahlen.

Sollten sie sich weigern, kannst du bei der zuständigen Kindergeldstelle einen speziellen Antrag stellen, damit das Geld direkt auf dein Konto überwiesen wird.

Die Kindergeldzahlung stoppt erst, wenn auch deine betriebliche Ausbildung zu Ende geht. Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? dem Monat, in dem du das Gesamtergebnis deiner Abschlussprüfung offiziell schriftlich erhältst, endet auch die Kindergeldzahlung. Steht mir als Azubi Wohngeld zu? Das Wohngeld ist eine Leistung des Staates Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? Bürger, die aufgrund eines zu geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete brauchen.

Denn der ist entscheidend dafür, ob du Wohngeld beziehen darfst oder eben nicht.

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Den entsprechenden Antrag musst du bei der Wohngeldstelle der Gemeinde stellen, in der sich deine Wohnung befindet. Wenn du wissen möchtest, wie viel Wohngeld dir zusteht, dann nutze doch einfach einen der vielen praktischen Wohngeld-Rechner im Internet. Muss mir mein Ausbildungsbetrieb Fahrtkosten erstatten? Leider schreibt kein Gesetz deinem Betrieb vor, dass dir die Fahrtkosten für den Arbeitsweg erstattet werden müssen. Anders sieht es allerdings aus, wenn du an einen Ort eingesetzt werden sollst, der nicht im Ausbildungsvertrag als Ausbildungsort angegeben ist.

In diesem Fall muss der Ausbildungsbetrieb die Fahrtkosten übernehmen. Selbiges gilt für Lehrgänge, Schulungen und andere Fortbildungen außerhalb deines Ausbildungsbetriebs. Manche Tarifverträge regeln zudem, wann Fahrtgeld bezahlt werden muss. Am besten fragst du bei der entsprechenden Gewerkschaft nach, wenn es für deinen Ausbildungsbetrieb einen Tarifvertrag gibt. Wenn dein Geld trotz aller Hilfen und Zuschüsse nicht reicht, einfach zu knapp ist oder du dir einige Euros dazu verdienen möchtest, dann hast du noch die Möglichkeit, einen Nebenjob anzunehmen.

Trotz Vollzeitausbildung darfst du nämlich einen zweiten Job annehmen, in dem du monatlich maximal 450 Euro verdienen darfst.

Allerdings musst du deinen Ausbildungsbetrieb darüber informieren! Dieser Job darf dir nur dann verweigert werden, wenn du bei einem Konkurrenzunternehmen arbeiten möchtest oder wenn deine Arbeitsleistung in der Ausbildung darunter leidet.

Also wenn du dir z. Zudem musst du aufpassen, dass du nicht zu viel arbeitest, denn sonst bekommst du ganz schnell Probleme mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Dieses schreibt nämlich genau vor, wie viele Stunden du in der Woche arbeiten darfst. Außerdem sollte dir klar sein, dass du keinen Anspruch mehr auf Kindergeld oder Wohngeld hast, wenn du zu viel verdienst.

Und wenn du krankgeschrieben bist, dann darfst du natürlich auch nicht deiner Nebentätigkeit nachgehen — ansonsten riskierst du eine fristlose Kündigung. Wenn von Gehältern und Ausbildungsvergütungen gesprochen wird, kommen irgendwann auch die Tarifverträge ins Spiel. Was Tarife überhaupt sind und wie du sie richtig liest, das erklären wir dir. Ein Tarifvertrag wird zwischen einem Arbeitgeber- und einem Arbeitnehmerverband geschlossen. Ein Tarifvertrag wird immer für einen festen Zeitraum geschlossen, danach werden die Verträge neu ausgehandelt.

So haben die meisten Branchen, wie der Einzelhandel, die Metallindustrie, die Chemieindustrie oder das Handwerk, eigene Tarifverträge. Sie nennt man Branchen- oder auch Verbandstarifverträge. Tarifverträge Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt? einzelnen Unternehmen nennt man Haus- oder Wer bekommt Lohn und wer bekommt Gehalt?.

Für wen gelten die Tarifverträge? Tarifverträge gelten für Arbeitnehmer, die Mitglied in der Gewerkschaft sind und für einen Betrieb arbeiten, der an diesen Tarif gebunden ist, also einem Arbeitgeberverband angehört. Allerdings gewähren fast alle tarifgebundenen Unternehmen auch Arbeitnehmern ohne Gewerkschaftsmitgliedschaft die tariflichen Bedingungen, damit sich Arbeitnehmer ohne Mitgliedschaft nicht unfair behandelt fühlen.

Tarifverträge gelten für alle Unternehmen einer Branche, wenn sie allgemeinverbindlich sind. So soll gesichert werden, dass Löhne nicht zu niedrig ausfallen oder Arbeitsbedingungen nicht deutlich schlechter sind als in tarifgebundenen Unternehmen. Was passiert, wenn ich nicht nach Tarif bezahlt werden muss?

Dein Gehalt wird in dem Fall von deinem Arbeitgeber festgelegt. Als Azubi kann es sich aber lohnen zu vergleichen, was andere Azubis nach Tarif verdienen.

Denn streng genommen müsstest du mindestens 80 % von dem Durchschnittslohn bekommen, den Azubis erhalten, die den gleichen Beruf lernen und nach einem Tarifvertrag vergütet werden. Liegt die Ausbildungsvergütung nach Tarif bei 1000 Euro im Monat, muss man dir also auch ohne Tarifbindung mindestens 800 Euro zahlen. Bestimmt freut es dich zu hören, dass es für Gehälter nur Unter- aber keine Obergrenzen gibt. Unabhängig von einer Tarifbindung, darf dein Arbeitgeber dir also auch eine höhere Vergütung zahlen.

Wie lese ich einen Tarifvertrag? In einem Tarifvertrag findest du eine kleine Tabelle, in der die Ausbildungsvergütungen festgehalten sind — und das auf den Cent genau. Etwas kniffliger wird es, aus den Verträgen schlau zu werden, wenn es um die Gehälter nach deiner Ausbildung geht.

Hier solltest du nach der sogenannten Entgelttabelle Ausschau halten. In dieser Tabelle sind in der linken Spalte die Entgeltgruppen aufgelistet, in der oberen Spalte die Erfahrungsstufen. Die Eingruppierung: Je höher die Entgeltgruppe, desto höher ist auch dein Gehalt. In welcher Entgeltgruppe du einsortierst wirst, hängt von deiner Qualifikation ab und davon, wie anspruchsvoll deine Aufgaben sind.

Bitte beachte, dass es viele verschiedene Tarifverträge gibt, die auch mal in ihrem Aufbau abweichen können.

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