Question: Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

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Die Milz wird auch als Splen oder Lien bezeichnet. Als größtes lymphatisches Organ des Körpers ist sie ein wichtiger Teil des Immunsystems. Sie liegt im linken Oberbauch, in der Regel hinter den unteren Rippen.

Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger. Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadt höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt, sein Vater und.

Er und seine Schwester erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in und und war danach als in und Frankfurt tätig.

Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst. Die ersten Anerkennungen in der Welt der erzielte er 1773 mit demdas ihm nationalen Erfolg eintrug, und 1774 mit dem Briefromandem er sogar europäischen Erfolg verdankte. Beide Werke sind der literarischen Strömung des 1765 bis 1785 zuzuordnen. Als 26-Jähriger wurde er an den eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

Lebens niederließ. Er bekleidete dort als Freund und Minister des politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das.

Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog.

Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke wie 17871788 und 1790. Nach seiner Rückkehr wurden seine Amtspflichten weitgehend auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Goethes literarisches Werk umfasst, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften.

Daneben ist sein umfangreicher Briefwechsel von literarischer Bedeutung. Goethe war Vorbereiter und wichtigster Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman Die Leiden des jungen Werthers machte ihn in Europa berühmt. Selbst bat ihn zu einer Audienz anlässlich des.

Im Bunde mit und gemeinsam mit und verkörperte er die. Die -Romane wurden zu beispielgebenden Vorläufern deutschsprachiger - und. Sein Drama 1808 errang den Ruf als die bedeutendste Schöpfung der deutschsprachigen Literatur. Im Alter wurde er auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschlands angesehen. Im wurde er zum deutschen und Künder des verklärt und als solcher für den vereinnahmt.

Es setzte damit eine Verehrung nicht nur des Werkes, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde.

Bis heute zählen Goethes Gedichte, Dramen und Romane zu den Meisterwerken der. Catharina Elisabeth Goethe, Porträt von1776 Herkunft und Jugend Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 im Goetheschen Was für ein Organ ist unter der linken Brust? dem heutigen am Frankfurter geboren und tags darauf evangelisch getauft.

Sein aus Thüringen stammender Großvater 1657—1730 hatte sich 1687 als Schneidermeister in Frankfurt niedergelassen und die Schreibweise des Familiennamens geändert. Später bot sich ihm die Gelegenheit, in ein florierendes Gasthaus- und Herbergsgeschäft einzuheiraten. Als Gastwirt und Weinhändler war er zu einem ansehnlichen Vermögen gekommen, das er in Gestalt von Immobilien, Hypothekarkrediten und mehreren Säcken voller Geld seinen beiden Söhnen aus erster Ehe und dem jüngsten Sohn 1710—1782Johann Wolfgang Goethes Vater, hinterließ.

Goethes Vater hatte zwar an der Leipziger Universität den Doktorgrad der erworben, übte aber keinen juristischen Beruf aus. Als lebte er von den Erträgen seines ererbten Vermögens, das später auch dem Sohn Leben und Studium ohne finanzielle Zwänge ermöglichen sollte. Er war vielseitig interessiert und gebildet, jedoch auch streng und pedantisch, was wiederholt zu Konflikten in der Familie führte. Textor 1731—1808entstammte einer wohlhabenden und angesehenen Frankfurter Familie; ihr Vater war als der ranghöchste Justizbeamte der Stadt.

Die lebenslustige und kontaktfreudige Frau hatte mit 17 Jahren den damals 38-jährigen Rat Goethe geheiratet. Nach Johann Wolfgang wurden noch fünf weitere Kinder geboren, von denen jedoch nur die wenig jüngere Schwester das Kindesalter überlebte. Mit ihr stand der Bruder in einem engen Vertrauensverhältnis, das nach Ansicht des Biographen und des Gefühle einschloss.

Anweisung zur in Goethes eigener Handschrift oben, links: dasetwa 1760 Die Geschwister erhielten eine aufwändige Ausbildung. Von 1756 bis 1758 besuchte Johann Wolfgang eine öffentliche Schule.

Danach wurden er und seine Schwester gemeinsam vom Vater sowie von insgesamt acht Hauslehrern unterrichtet. Diese lebenden Sprachen wurden von muttersprachlichen Lehrern unterrichtet. Auf dem Stundenplan standen außerdem naturwissenschaftliche Fächer, Religion und Zeichnen. Überdies lernte er Was für ein Organ ist unter der linken Brust? und Cellospielen, Reiten, Fechten und Tanzen. Schon früh kam der Junge in Kontakt mit Literatur. Das begann mit den Gutenachtgeschichten der Mutter und mit der Bibellektüre in der frommen, lutherisch-protestantischen Familie.

Zu Weihnachten 1753 bekam er von der Großmutter ein geschenkt. Das für diese Bühne vorgesehene Theaterstück lernte er auswendig und führte es immer wieder mit Begeisterung gemeinsam mit Freunden auf.

Gelesen wurde viel im Hause Goethe; der Vater besaß eine Bibliothek von rund 2000 Bänden. So lernte Goethe schon als Kind unter anderem das kennen. Im Zuge des war von 1759 bis 1761 der französische Stadtkommandant im Elternhaus einquartiert. Ihm und der mitgereisten Schauspieltruppe verdankte Goethe seine erste Begegnung mit der französischen Dramenliteratur.

Angeregt durch die vielen erlernten Sprachen, begann er als Zwölfjähriger einen mehrsprachigen Roman, in dem in buntem Durcheinander alle Sprachen zur Geltung kamen. Seinen Biographen Nicholas Boyle und zufolge war Goethe zwar ein hochbegabtes Kind, aber kein Wunderkind wie etwa. Im Gegensatz zum eher altfränkischen Frankfurt, das damals noch keine eigene Universität hatte, war Leipzig eine elegante, weltoffene Stadt, die den Spitznamen trug. Goethe wurde wie jemand behandelt, der aus der Provinz kam, und musste sich zunächst in Kleidung und Umgangsformen anpassen, um von seinen neuen Mitbürgern akzeptiert zu werden.

Von seinem Vater mit einem monatlichen von 100 versorgt, verfügte er über doppelt so viel Geld, wie ein Student selbst an den teuersten Universitäten damals benötigte. Goethe wohnte in Leipzig in einem Hofgebäude des Hauses am Neumarkt. Da während der die Studenten ihre Unterkunft für die Händler frei machten, zog Goethe zur Messezeit auf ein Bauerngut ineinem Dorf östlich von Leipzig.

Obwohl ihn sein Vater der Obhut des Professors für Geschichte und Staatsrecht,anvertraut hatte und dieser Goethe den gewünschten Wechsel des Studienfachs untersagte, begann er das Pflichtstudium schon bald zu vernachlässigen. Er gab dem Besuch der Poetikvorlesungen von den Vorzug, dem die Studenten ihre schriftstellerischen Versuche vorlegen konnten. Da Gellert Verse ungern annahm, reichte er Goethes poetische Versuche unter anderem ein Hochzeitsgedicht auf den Onkel Textor gleich an seinen Stellvertreter weiter, der davon wenig hielt.

Der Malerbei dem Goethe den Frankfurter Zeichenunterricht fortsetzte, machte ihn mit dem an der Antike orientierten Kunstideal seines Schülers bekannt. Oeser — als Gründungsdirektor der im Jahre 1764 ins Leben gerufenen Leipziger Kunstakademie — förderte Goethes Kunstverständnis und künstlerisches Urteilsvermögen. In einem Dankesbrief aus Frankfurt schrieb Goethe ihm, er habe bei ihm mehr gelernt als in all den Jahren an der Universität. Auf Oesers Empfehlung besuchte er im März 1768 und die.

Goethe schloss mit Oesers Tochter Friederike Elisabeth 1748—1829 im Jahre 1765 eine Freundschaft, die sich auch nach seinen Leipziger Jahren noch eine Weile im Briefwechsel erhielt. Oeser blieb auch selbst mit Goethe bis zu dessen Aufbruch nach Straßburg durch Briefe in engerem Kontakt. Ihre Verbindung hat bis zum Tode von Oeser angehalten.

Beim Kupferstecher im erlernte Goethe in seiner Leipziger Studentenzeit die Techniken des und der. Fern dem Elternhaus genoss der 16- und 17-Jährige in Leipzig größere Freiheiten: Er besuchte Theateraufführungen, verbrachte die Abende mit Freunden, oder es wurden Ausflüge in die Umgebung unternommen.

Die Romanze mit der Handwerker- und Gastwirtstochter wurde nach zwei Jahren im gegenseitigen Einvernehmen wieder gelöst. Die Gefühlsaufwallungen dieser Jahre beeinflussten Goethes Schreibstil; hatte er zuvor schon Gedichte im regelgerechten Stil des verfasst, so wurde ihr Tonfall nun freier und stürmischer.

Eine Sammlung von 19 Gedichten, abgeschrieben und illustriert von seinem Freund Ernst Wolfgang Behrisch, ergab das Buch. Eine weitere kleine Gedichtsammlung wurde 1769 unter dem Titel Neue Lieder als erstes von Goethes Werken gedruckt.

Im Juli 1768 erlitt Goethe einen schweren als Folge einer Erkrankung und wurde vom Leipziger Arzt 1727—1771 erfolgreich behandelt. Wieder halbwegs reisefähig, kehrte er im August — zur Enttäuschung seines Vaters ohne akademischen Abschluss — ins Frankfurter Elternhaus zurück. Frankfurt und Straßburg 1768—1771 Goethes Wohnhaus in Straßburg, ehemals am Fischmarkt, jetzt Rue du Vieux Marché aux Poissons Die lebensbedrohliche Erkrankung erforderte eine lange und machte ihn empfänglich für die Vorstellungen desdie eine Freundin der Mutter, dieihm nahebrachte.

In dieser Zeit fand er in seinem Erwachsenenleben vorübergehend den engsten Kontakt zum Christentum. Er beschäftigte sich außerdem Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

und Schriften, einer Lektüre, auf die er später im zurückgreifen sollte. Unabhängig davon verfasste er in dieser Zeit sein erstes Lustspiel. Im April 1770 setzte Goethe sein Studium an der fort. Der Unterricht an der Universität erfolgte großenteils noch in deutscher Sprache. Diesmal widmete sich Goethe zielstrebiger den juristischen Studien, fand aber auch Zeit, eine ganze Reihe persönlicher Bekanntschaften anzuknüpfen.

Die wichtigste davon war die mit dem Theologen, Kunst- und Literaturtheoretiker. Der Ältere öffnete ihm bei den fast täglichen Besuchen die Augen für die ursprüngliche Sprachgewalt von Autoren wieund sowie der Volkspoesie und gab so entscheidende Impulse für Goethes dichterische Entwicklung.

Später sollte er auf Goethes Fürsprache hin in weimarische Dienste berufen werden. Zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis, der sich meist beim gemeinsamen Mittagstisch traf, gehörten auch der spätere Augenarzt und pietistisch geprägte Schriftsteller und der Theologe und Schriftsteller. Obwohl von religiös orientierten Freunden umgeben, wandte er sich in Straßburg endgültig vom Pietismus ab. Durch einen Studienfreund wurde er in die Familie des Pfarrers Brion in Goethe schreibt Sesenheim eingeführt.

Er lernte dabei die Pfarrerstochter kennen und lieben. Mit dem Abgang von der Straßburger Universität beendete der bindungsscheue junge Goethe die Beziehung, was für Friederike freilich erst durch einen Brief Goethes aus Frankfurt ersichtlich wurde.

Wie Nicholas Boyle diese Episode deutet, musste sich Friederike schwerwiegend kompromittiert fühlen, da Goethe durch sein Verhalten ihr gegenüber als ihr Verlobter gelten konnte. Erschüttert und schuldbewusst nahm Goethe die Nachricht über ihren gesundheitlichen Zusammenbruch auf, die er ihrem späteren Antwortbrief entnahm. Die an Friederike gerichteten Gedichte, die später als bekannt wurden u. Die äußere Form der Lyrik biete nichts Neues und auch der sprachliche Ausdruck Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

allenfalls in Nuancen über die gewohnte Gedichtsprache hinaus. Im Sommer 1771 reichte Goethe seine nicht erhaltene juristische ein, die das Verhältnis zwischen Staat und Kirche zum Thema hatte. Der Dekan der Fakultät empfahl Goethe, die Dissertation zurückzuziehen.

Die Universität bot ihm jedoch die Möglichkeit, das zu erwerben. Für diesen niedrigeren Abschluss brauchte er nur einige Thesen aufzustellen und zu verteidigen. In der vorletzten These sprach er die Streitfrage an, ob eine der zu unterwerfen sei. Das Thema griff er später in künstlerischer Form in der auf. Die Advokatur betrieb er mit bald nachlassendem Interesse und geringem Arbeitseifer vier Jahre lang bis zur Abreise nach.

Wichtiger als der Anwaltsberuf war Goethe die Dichtung. Ende 1771 brachte er — innerhalb von sechs Wochen — die Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand zu Papier. Nach einer Überarbeitung wurde das Drama 1773 als im Selbstverlag veröffentlicht. Das mit allen überlieferten dramatischen Regeln brechende Werk fand begeisterte Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

und gilt als ein Gründungsdokument des. Das der Epoche namengebende Drama stammte vonder zum Freundeskreis aus Goethes Jugendtagen gehörte. Seine Schwester Cornelia heiratete 1773 den AdvokatenGoethes zehn Jahre älteren Freund, der als Anwalt an dem Prozess gegen die Kindsmörderin mitgewirkt hatte.

November 1783 mit dem Schwert enthauptet wurde. Häufige Besuche stattete er in diesen Jahren dem der um ab, wobei er 25 Kilometer lange Wanderungen von Frankfurt nach Darmstadt auf sich nahm. Seiner Einladung folgend, schrieb Goethe für die von Merck und Schlosser geleitete Zeitschrift.

Zwischen den beiden Niederschriften des Götz hatte sich Goethe im Mai 1772, wiederum auf Drängen des Vaters, als Praktikant beim in eingeschrieben.

Er ist in seinen Affekten heftig. Er hat eine edle Denkungsart. Er ist bizarre und hat in seinem Betragen, seinem Äußerlichen verschiedenes, das ihn unangenehm machen könnte. Aber bei Kindern, bei Frauenzimmern und vielen andern ist er doch wohl angeschrieben.

Aller Zwang ist ihm verhaßt. Stattdessen befasste er sich mit den antiken Autoren. Auf einem ländlichen Tanzvergnügen lernte er Kestners Verlobte,kennen, in die er sich verliebte. Goethe wurde regelmäßiger und willkommener Gast im Haus der Familie Buff. Nachdem ihm Charlotte erklärt hatte, dass er auf nichts als ihre Freundschaft hoffen dürfe und Goethe die Hoffnungslosigkeit seiner Lage erkannt hatte, flüchtete er aus Wetzlar.

Anderthalb Jahre später verarbeitete er diese Erfahrung sowie weitere eigene und fremde Erlebnisse in dem Briefromanden er Anfang 1774 innerhalb von nur vier Wochen niederschrieb. Bei der Rückkehr aus Wetzlar empfing ihn der Vater mit Vorwürfen, weil der dortige Aufenthalt dem beruflichen Fortkommen des Sohnes nicht dienlich gewesen war. Die folgenden Frankfurter Jahre bis zur Abreise nach Weimar zählten zu den produktivsten in Goethes Leben.

Außer dem Werther entstanden die großen unter anderem, undmehrere Kurzdramen unter anderem und sowie die Dramen und. Auch griff Goethe in dieser Zeit zum ersten Mal den auf. Zu Ostern 1775 verlobte Goethe sich mit der Frankfurter Bankierstochter. Eine Ehe war mit seinen Lebensplänen nicht vereinbar. Als weitere Hemmnisse kamen die unterschiedlichen Milieus und Konfessionen der Eltern hinzu.

Um Abstand zu gewinnen, folgte er einer Einladung der Brüder und zu einer mehrmonatigen Reise durch die.

Schmerzen unter der Brust

In Zürich war er beian dessen Fragmenten Goethe mitwirkte, zu Gast und machte die Bekanntschaft von aus Lavaters Freundeskreis. Sie erhielt in Abständen die fertigen Bücher des entstehenden Wilhelm Meister—Romans, die sie mit Hilfe ihrer Tochter abschrieb.

Einer ihrer Abschriften ist es zu verdanken, dass der Nachwelt die 1909 entdeckte und 1910 gedruckte Urfassung des Romans,überliefert wurde. Im Oktober 1775 wurde die Verlobung durch Lilis Mutter mit der Erklärung aufgelöst, dass sich eine Heirat wegen der Verschiedenheit der Religionen nicht schicke.

Goethe, der unter der Trennung sehr litt, nahm in dieser Situation eine Einladung des 18-jährigen Herzogs zu einer Reise nach an. Minister in Weimar ab 1775 Stadtplan von Weimar 1782 ; unten links ist Goethes Garten eingetragen Im November 1775 erreichte Goethe Weimar.

Die Hauptstadt des Herzogtums zählte nur rund 6000 Einwohner das Herzogtum rund 100. Zu der Zeit, als Goethe ohne Zweckbestimmung nach Weimar eingeladen wurde, war er bereits ein europaweit berühmter Autor.

Er gewann schnell das Vertrauen des acht Jahre jüngeren, im aufgeklärten Geist erzogenen Herzogs Carl August, der seinen Großonkel wegen seiner Freundschaft mit bewunderte. Der Herzog tat alles, um Goethe in Weimar zu halten; er machte ihm großzügige Geschenke, u. Als der Herzog ihm vorschlug, bei der Leitung des Staates mitzuwirken, nahm Goethe nach einigem Zögern an. Dabei bestimmte ihn das Bedürfnis nach praktisch-wirksamer Tätigkeit.

Hier hab ich doch ein paar vor mir. Juni 1776 Geheimer und Mitglied desdes dreiköpfigen Beratergremiums des Herzogs, mit einem Jahresgehalt von 1200. Nominell gehörte Goethe dem Geheimen Consilium bis zu dessen Auflösung im Jahr 1815 an.

Johann Wolfgang von Goethe

Lenz ließ er, nach einer bis heute ungeklärten Beleidigung, gar aus dem Herzogtum ausweisen. Goethes Beamtentätigkeit erstreckte sich ab dem Jahre 1777 auf die Erneuerung des und ab 1779 auf den Vorsitz zweier ständiger Kommissionen, der Wegebaukommission und der Kriegskommission, mit der Zuständigkeit für die Aushebung der Rekruten für die Weimarer Armee.

Sein Hauptanliegen war es, durch Einschränkung der öffentlichen Ausgaben bei gleichzeitiger Förderung der Wirtschaft den hochverschuldeten Staatshaushalt zu sanieren. Schwierigkeiten und die Erfolglosigkeit seiner Bemühungen im Staatsdienst bei gleichzeitiger Arbeitsüberlastung führten in die Resignation.

Seine Tätigkeiten führten ihn unter Was für ein Organ ist unter der linken Brust? nachdessen Not er beschreibt, wie auch in andere Gebiete des Herzogtums.

Zumeist im Rahmen dienstlicher Pflichten unternahm Goethe in seinem ersten Weimarer Jahrzehnt mehrere Reisen über die Landesgrenzen hinaus, darunter im Frühjahr 1778 eine Reise nach undvon September 1779 bis Januar 1780 in die Schweiz sowie mehrmals in den 1777, 1783 und 1784.

September 1779 wurde er zum befördert. Während seiner zweiten Schweizreise unternahm Goethe erste Bemühungen, aufgenommen zu werden; am 23.

Juni 1780 trat er der Loge bei. Rasch absolvierte er die üblichen Grade und wurde 1781 zum Gesellen befördert und 1782, zugleich mit Carl August, zum Meister erhoben.

Oktober 1781 nachumden deutsch-französischen Autor, Diplomaten und Freund von und anderenpersönlich zu treffen. Grimm hatte Goethe bereits am 8. Oktober 1777 auf der besucht. Goethes Tätigkeiten in und seine Bekämpfung der Korruption dort veranlassten den Herzog, ihm am 11. Juni 1782 die Aufgabe zu erteilen, sich mit der Direktion deralso der Staatsfinanzen, vertraut zu machen, ohne ihm jedoch die Amtsbezeichnung des am 6.

Juni 1782 entlassenen Kammerpräsidenten Johann August Alexander von Kalb zu übertragen. Er sollte an den Sitzungen des Kammerkollegiums teilnehmen und über alle außerordentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet werden. Im selben Jahre wurde er zur Aufsichtsperson der ernannt. Wappen von Goethe Auf Antrag des Herzogs erhielt er am 3. Juni 1782 vom Kaiser das.

Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

Die sollte ihm sein Wirken am Hof und in Staatsgeschäften erleichtern. Allein, unter uns, es war mir nichts, gar nichts! Wir Frankfurter hielten uns immer dem Adel gleich, und als ich das Diplom in Händen hielt, hatte ich in meinen Gedanken eben nichts weiter, als was ich längst besessen.

Die Reformbemühungen Goethes wurden in den achtziger Jahren durch die im Herzogtum behindert. Goethes Initiative zur Wiederbelebung Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Kupfer- und in Ilmenau erwies sich als wenig erfolgreich, weshalb er 1812 schließlich ganz eingestellt wurde. Mit knapp 33 Jahren hatte Goethe den Gipfel des Erfolgs erklommen. Nach dem Herzog war er der mächtigste Mann in Weimar. Goethes Wirken im Consilium wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt.

Einigen Autoren gilt er als Reformpolitiker, der sich unter anderem um die Befreiung der Bauern von drückenden - und Abgabenlasten bemühte; andere stellen heraus, dass er in amtlicher Funktion sowohl die Zwangsrekrutierung von Landeskindern für die preußische Armee als auch Maßnahmen zur Einschränkung der Redefreiheit befürwortete.

Dichtung und Naturstudium In seinem ersten Weimarer Jahrzehnt veröffentlichte Goethe außer einigen in Zeitschriften verstreuten Gedichten nichts. Die tägliche Arbeit ließ ihm für ernsthafte dichterische Tätigkeit wenig Zeit, zumal er auch für die Gestaltung von Hoffesten und die Belieferung des höfischen Liebhabertheaters mit Singspielen und Theaterstücken zuständig war.

Zu diesen Gelegenheitsproduktionen, die er oft als eine lästige Pflicht ansah, gehört eine Neufassung des Jahrmarktsfests zu Plundersweilern. Von anspruchsvollen Arbeiten dieser Zeit wurde nur eine erste Prosafassung der fertig; begonnen wurden außerdemund. Ferner entstanden einige der bekanntesten Gedichte Goethes; neben den Liebesgedichten für beispielsweise. Warum gabst du uns die tiefen Blicke waren dies unter anderem der, 1780 und.

Um 1780 begann Goethe, sich systematisch mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Er führte dies später auf seine amtliche Beschäftigung mit Fragen des Berg- und Ackerbaus, der Holzwirtschaft usw. Sein Hauptinteresse galt zunächst der und derder und der. Auf diesem Gebiet gelang ihm 1784 die vermeintliche Entdeckung weil kaum bekannt, in Wirklichkeit nur eine Selbstentdeckung des beim Menschen.

Im gleichen Jahr schrieb er seinen Aufsatz und plante ein Buch mit dem Titel Roman der Erde. Beziehung zu Charlotte von Stein Charlotte von Stein Die wichtigste und prägendste Beziehung Goethes während dieses Weimarer Jahrzehnts war die zu der Hofdame 1742—1827.

Die sieben Jahre Ältere war mit dem Landedelmann Baron Josias verheiratet, dem Oberstallmeister am Hofe. Sie hatte sieben Kinder mit ihm, von denen noch drei lebten, als Goethe sie kennenlernte.

Sie brachte ihm höfische Umgangsformen bei, besänftigte seine innere Unruhe und stärkte seine Selbstdisziplin. Die Mehrzahl der Autoren geht davon aus, dass Charlotte von Stein sich dem körperlichen Verlangen des Geliebten verweigerte. Häufig wird die These des Psychoanalytikers vertreten, wonach Goethe seinen ersten Geschlechtsverkehr als 39-Jähriger in Rom hatte. Goethes heimliche Abreise nach Italien 1786 erschütterte das Verhältnis, und nach der Rückkehr kam es zum endgültigen Bruch wegen der von Goethe aufgenommenen festen Liebesbeziehung mitseiner späteren Ehefrau, die ihm die tief verletzte Frau von Stein nicht verzieh.

Sie, deren ganzes Leben und Selbstverständnis auf der Verleugnung der Sinnlichkeit gründete, sah in der Verbindung einen Treuebruch Goethes. Sie forderte ihre Briefe an ihn zurück. Erst im Alter fanden beide erneut zu einer Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Beziehung, ohne dass sich Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

herzliche Umgang von einst wiederherstellte. Reise nach Italien 1786—1788 Johann Wolfgang von Goethe in seinem italienischen Freundeskreis, Federzeichnung vonum 1787 Mitte der 1780er Jahre, auf dem Gipfel seiner Amtskarriere, geriet Goethe in eine Krise. Seine amtlichen Tätigkeiten blieben ohne Erfolgserlebnisse, die Belastungen seiner Ämter und die Zwänge des Hoflebens wurden ihm lästig, die Beziehung zu Charlotte von Stein gestaltete sich zunehmend unbefriedigend.

Als ihm der Verleger Göschen 1786 das Angebot einer Gesamtausgabe machte, wurde ihm schockartig klar, dass von ihm in den letzten zehn Jahren nichts Neues erschienen war. Im Blick auf seine dichterischen Fragmente Faust, Egmont, Wilhelm Meister, Tasso verstärkten sich die Selbstzweifel an Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Doppelexistenz als Künstler und Amtsmensch.

Im Schauspiel fand Goethe den adäquaten Stoff, um seine widersprüchliche Existenz am Hofe zu gestalten. Er legte sie in zwei Figuren auseinander, Tasso und Antonio, zwischen denen es keine Versöhnung gibt. Während er dem poetischen Ausgleich misstraute, versuchte er noch in der Realität beide Aspekte im Gleichgewicht zu halten. Aber nach der ernüchternden Erfahrung seiner dichterischen Stagnation im ersten Weimarer Jahrzehnt entzog er sich dem Hof durch eine für seine Umgebung unerwartete Bildungsreise nach Italien.

September 1786 brach er ohne Abschied von einer Kur in Karlsbad auf. Nur sein Sekretär und vertrauter Diener war eingeweiht. Den Herzog hatte er nach dem letzten persönlichen Zusammensein in Karlsbad schriftlich um unbefristeten Urlaub gebeten. Am Vortag seiner Abreise kündigte er ihm seine bevorstehende Abwesenheit an, ohne sein Reiseziel zu verraten. Die geheime Abreise mit unbekanntem Ziel war wohl Teil einer Strategie, die es Goethe ermöglichen sollte, seine Ämter niederzulegen, das Gehalt jedoch weiter zu beziehen.

Der europaweit berühmte Autor des Werther reiste unter dem Namen Johann Philipp Möller, um sich ungezwungen in der Öffentlichkeit bewegen zu können. Nach Zwischenaufenthalten inund erreichte Goethe im November. Dort hielt er sich zunächst bis Februar 1787 auf erster Romaufenthalt.

Nach einer viermonatigen Reise nach und kehrte er im Juni 1787 nach Rom zurück, wo er bis Ende April 1788 verweilte zweiter Romaufenthalt. Auf der Rückreise machte er Zwischenstationen u. Zwei Monate später, am 18. Juni 1788, war er wieder in Weimar. In Rom wohnte Goethe bei dem deutschen Malerder das wohl bekannteste Porträt des Dichters malte. In regem Austausch stand er auch mit anderen Mitgliedern der deutschen Künstlerkolonie in Rom, darunterdie ihn ebenfalls porträtierte, mit, und mit dem Schweizer Malerder ihm später nach Weimar folgen und dort unter anderem sein künstlerischer Berater werden sollte.

Goethe lernte in Italien die Bau- und Kunstwerke der und der kennen und bewundern; seine besondere Verehrung galt und dem Architekten.

An dessen Bauten hatte er in Was für ein Organ ist unter der linken Brust? mit Begeisterung wahrgenommen, dass sie die Formen der Antike zu neuem Leben erweckten. Unter Anleitung seiner Künstlerfreunde übte er sich mit großem Ehrgeiz im Zeichnen; etwa 850 Zeichnungen Goethes sind aus der italienischen Zeit erhalten.

Er erkannte aber auch, dass er nicht zum bildenden Künstler, sondern zum Dichter geboren sei. Intensiv beschäftigte er sich mit der Fertigstellung literarischer Arbeiten: Er brachte die bereits in vorliegende Iphigenie in Versform, vollendete den zwölf Jahre zuvor begonnenen und schrieb weiter am.

Daneben beschäftigte er sich mit botanischen Studien. Er habe sich selbst als Künstler wiedergefunden, schrieb er dem Herzog. Der Herzog gewährte Goethe die erbetene Verlängerung seines bezahlten Urlaubs, so dass er bis Ostern 1788 in Rom bleiben konnte.

Ein Ergebnis seiner Reise war, dass er nach seiner Rückkehr nach Weimar die dichterische von der politischen Existenz trennte. Basierend auf seinen Tagebüchern verfasste er zwischen 1813 und 1817 die. Zeit der Weimarer Klassik ab 1789 Beziehung zu Christiane Vulpius 1788—1816 Christiane Vulpius, Zeichnung von Johann Wolfgang von Goethe Wenige Wochen nach seiner Rückkehr machte Goethe am 12. Juli 1788 Bekanntschaft mit der 23-jährigendie ihm gegenüber als Bittstellerin für ihren nach dem Jurastudium in Not geratenen auftrat.

Sie wurde seine Geliebte und bald darauf seine Lebensgefährtin. Als Christiane hochschwanger war, wollte Goethe sie im Haus am Frauenplan aufnehmen, aber auf Wunsch des Herzogs und mit Rücksicht auf die Weimarer Gesellschaft bezog er mit ihr eine Wohnung vor den Toren der Stadt. Dezember 1789 gebar sie den Sohn. Anlässlich der Taufe bekannte sich Goethe zwar nicht formal zu seiner Vaterschaft, doch wurde das Kind nicht als unehelich geführt. Vier weitere gemeinsame Kinder überlebten die Geburt nur wenige Tage.

Der wenig gebildeten, aus einer in finanzielle Not geratenen Familie stammenden Christiane blieb der Zugang zur Weimarer Gesellschaft, in der Goethe sich bewegte, verschlossen.

Erst 1806 erleichterte er ihre gesellschaftliche Stellung durch die Heirat, die ihr den Weg in die gute Gesellschaft bahnte. Zur Heirat hatte sich Goethe kurzfristig entschlossen, nachdem ihn Christiane durch ihr beherztes Eingreifen aus Lebensgefahr gerettet hatte, als er am Abend der in seinem Haus in Weimar von plündernden französischen Soldaten bedroht wurde. Nur fünf Tage danach wurde die Ehe geschlossen. Als Gravur für die Ringe wählte Goethe das Datum der Schlacht und seiner Rettung in der Schreckensnacht: 14.

Metamorphose der Pflanzen und Römische Elegien In den Jahren nach seiner Italienreise beschäftigte Goethe sich vor allem mit der Naturforschung. In seinem Verhältnis zur Natur unterschied er nur zwei Zeitperioden: das Jahrzehnt vor 1780, das vor allem in den Straßburger Jahren stark vom Naturerlebnis geprägt war, und die folgenden fünfzig Jahre systematischen Naturstudiums in Weimar.

Mit dem 1798 geschriebenen großen gelang ihm die Verbindung von Poesie und Naturforschung. In den 1790er Jahren begann er auch mit seinen Untersuchungen zurwelche ihn bis ans Lebensende beschäftigen sollte. Zu den Werken der frühen 1790er Jahre gehören die bald nach seiner Rückkehr entstandeneneine Sammlung freizügig erotischer Gedichte.

In den Formen antiker Dichtung verarbeitete Goethe nicht nur die Erinnerung an kulturelle und amouröse Rom-Erlebnisse seiner ersten Italienreise, sondern auch seine sinnlich-glückliche Liebe zu Christiane Vulpius.

Zwanzig der vierundzwanzig Gedichte erschienen 1795 in Schillers. Die Weimarer Gesellschaft Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Anstoß an Goethes Erotica, obwohl er vier der freizügigsten Gedichte zurückbehalten hatte.

Amtliche Aufgaben, Feldzüge und Politik Nach seiner Rückkehr aus Italien hatte Goethe sich vom Herzog von den meisten seiner amtlichen Pflichten entbinden lassen. Den Sitz im Consilium und damit die Möglichkeit politischer Einflussnahme behielt er jedoch bei.

Zudem wurde er mit der Leitung des Weimarer Hoftheaters betraut — einer Aufgabe, die viel Zeit in Anspruch nahm, da er für sämtliche Belange zuständig war. Daneben war Goethe in Angelegenheiten der zum Herzogtum gehörenden beratend tätig. Seiner Fürsprache ist die Berufung einer Reihe namhafter Professoren zu verdanken, darunter, und. Nachdem ihm 1807 die Aufsicht über die Universität übertragen worden war, setzte sich Goethe vor allem für den Ausbau der naturwissenschaftlichen Fakultät ein.

Nach Abschluss der achtbändigen -Werkausgabe zu seinem 40. Geburtstag plante Goethe, erneut nach Italien zu reisen. Er begleitete sie zurück nach Weimar, mit Aufenthalten in, und. Allerdings stellte sich die Hochstimmung der ersten Italienreise nicht wieder ein.

Faustinen find' ich nicht wieder. Die meisten von Goethes intellektuellen Zeitgenossen z. Wieland, Herder,begeisterten sich für die Freiheits- und Brüderlichkeitsideale, die von ihr ausgingen, etwa durch die Verkündigung der. Er war ein Befürworter allmählicher Reformen im Sinne der und fühlte sich insbesondere durch die Gewaltexzesse im Gefolge der Revolution abgestoßen; andererseits sah er deren Ursache in den sozialen Verhältnissen des.

Wenn das Bestehende alles vortrefflich, gut und gerecht wäre, so hätte ich gar nichts dawider. Da aber neben vielem Guten zugleich viel Schlechtes, Ungerechtes und Unvollkommenes besteht, so heißt ein Freund des Bestehenden oft nicht viel weniger als ein Freund des Veralteten und Schlechten.

Drei Monate lang erlebte er als Beobachter das Elend und die Gewalttaten dieses Krieges, der mit einem französischen Sieg endete. Seine Erfahrungen legte er in der autobiografischen Schrift nieder. Nach kurzem Aufenthalt in Weimar zog er mit dem Herzog erneut an die Front. Im Sommer 1793 begleitete er ihn, um an der teilzunehmen.

Das von den Franzosen besetzte und von deutschen regierte Mainz wurde durch die preußisch-österreichischen Koalitionstruppen nach dreimonatiger Belagerung und Bombardierung zurückerobert. Die nun folgende zehnjährige Friedenszeit ermöglichte mitten im vom Kriegsgeschehen erschütterten Europa die Blüte der. Rüdiger Safranski zufolge erlebte Goethe die Revolution als ein Elementarereignis wie einen Vulkanausbruch des Sozialen und Politischen, und nicht zufällig habe er sich in den Monaten nach der Revolution mit dem Naturphänomen des beschäftigt.

Unter dem Eindruck der Revolution entstand eine Reihe satirischer, antirevolutionärer, aber auch antiabsolutistischer Komödien: 17911793 und das Fragment Was für ein Organ ist unter der linken Brust?.

Der Einakter Der Bürgergeneral war Goethes erstes Stück, das sich mit den Folgen der Revolution beschäftigte. Obwohl es zu seinen erfolgreichsten Stücken zählte — auf der Weimarer Bühne wurde es häufiger als Iphigenie und Tasso gespielt —, wollte er das später nicht mehr wahrhaben. Er nahm es auch nicht in die vom Berliner Verleger von 1792 bis 1800 in unregelmäßigem Abstand veröffentlichte siebenbändige Ausgabe seiner Neuen Schriften auf.

Noch im Heerlager vor Mainz 1793 feilte er das Epos nach und nach durch. Das revolutionäre Zeitgeschehen bildete auch den Hintergrund der von Goethe 1795 verfassten und des Versepos 1797.

Die Unterhaltungen sind eine Novellensammlung, in der die Revolution nur in der Rahmenhandlung thematisiert wird. Um den politischen Tagesstreit zu vergessen, erzählen sich adelige Flüchtlinge, die vor den französischen Revolutionstruppen von ihren linksrheinischen Gütern ins Rechtsrheinische geflohen sind, Geschichten in der Tradition romanischer. Diese Erzähldichtung leitete den ersten Band von Schillers Zeitschrift Die Horen ein. Direkt mit den Folgen der Revolution befasste sich Hermann und Dorothea; in diesem Epos kleidete Goethe die Schilderung des Schicksals der linksrheinischen Deutschen in Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

Gewand des klassischen Hexameters. Leiter des Weimarer Theaters 1776—1817 Goethe war 1776 die Leitung des Liebhabertheaters am Weimarer Hof übertragen worden, zu einer Zeit, als die Höfe französisches Drama und italienische Oper bevorzugten.

Als Schauspieler agierten am Weimarer Theater adlige und bürgerliche Laien, Angehörige des Hofes einschließlich des Herzogs Carl August und Goethes. Die auf Goethes Vorschlag für Weimar engagierte Sängerin und Schauspielerin aus Leipzig war zunächst die einzige ausgebildete Schauspielerin. Sie wurde die erste Darstellerin der in der Erstaufführung der Prosafassung von Goethes 1779, in der Goethe den und Carl August den spielte. Nachdem 1791 Herzog Carl August die Gründung des beschlossen hatte, übernahm Goethe dessen Direktion.

Eröffnet wurde das Hoftheater am 7. Mai 1791 mit Schauspiel Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Jäger. Goethes Wunsch, den talentreichen Schauspieler und Dramatiker Iffland an das Weimarer Theater zu binden, zerschlug sich, da dieser die attraktivere Stelle als Direktor des Berliner vorzog.

Im Verlauf seiner 26-jährigen Direktion machte Goethe das Weimarer Hoftheater zu einer der führenden deutschen Bühnen, auf der nicht nur viele seiner eigenen Dramen, sondern auch die späteren Dramen von Schiller wie die, und zur Erstaufführung kamen. Auch Goethes bearbeitete Schiller für die Weimarer Bühne. Der Herzog hatte Goethe freie Hand in seiner Theaterleitung gelassen, die er freilich mit einem ziemlich patriarchalischen Umgang mit den Schauspielern und Schauspielerinnen ausübte.

Als sich die 1797 verpflichtete, voll ausgebildete und selbstbewusste Schauspielerin und Sängerin Goethes autoritärem Führungsstil widersetzte, zog er sich 1817 vom Theater zurück. Ein Grund war, dass diese Künstlerin nicht nur die unbestrittene war, die Weimars Bühne zum Leuchten brachte, sondern auch die offizielle des Herzogs, dessen Unterstützung sie im Streit mit Goethe fand. Im Bund mit Schiller 1789—1805 Zweimal weilte Johann Wolfgang von Goethe im Gleimhaus zu Halberstadt.

Bevor Goethe mit Schiller erstmals im Herbst 1788 im thüringischen persönlich zusammentraf, waren sich beide nicht fremd geblieben. Sie kannten jeweils die frühen Werke des anderen. Bereits als Schüler der hatte Schiller mit Begeisterung Goethes Götz und Werther gelesen und den von ihm Bewunderten bei der Abschlussfeier seines Jahrgangs 1780 als Besucher gemeinsam mit dem Weimarer Herzog neben stehen sehen.

Goethe, der Schillers Räuber mit ihrer Gewalttätigkeit ablehnte, hatte nach seiner Rückkehr aus Italien mit Erstaunen Schillers gewachsenen Ruhm wahrgenommen, später auch die Schillers und seine historischen Schriften schätzen gelernt.

Schillers Urteile und Gefühle gegenüber Goethe waren zunächst schnell wechselnd und darauf angelegt, sogleich wieder revidiert zu werden. Die erste persönliche Begegnung in Rudolstadt, arrangiert vonder späteren Ehefrau Schillers, verlief relativ emotionslos. Seit 1789 als Geschichtsprofessor im nahen Jena lebend, hatte Schiller Goethe im Juni 1794 gebeten, dem Herausgeberkreis einer von ihm geplanten Zeitschrift für Kultur und Kunst,beizutreten.

Im September 1794 lud er Schiller zu einem längeren Besuch in Weimar ein, der sich auf zwei Wochen ausdehnte und einem intensiven Ideenaustausch zwischen ihnen diente. Diesem Treffen schlossen sich häufige wechselseitige Besuche an.

Die beiden Dichter stimmten in der Ablehnung der Revolution ebenso überein wie in der Hinwendung zur Antike als höchstem künstlerischen Ideal; dies war der Beginn eines intensiven Arbeitsbündnisses, aus dem zwar alles Persönlichere ausgeklammert war, das jedoch geprägt war von tiefem Verständnis für das Wesen und die Arbeitsweise des anderen.

Beide Dichter nahmen lebhaften theoretischen und praktischen Anteil an den Werken des anderen. So beeinflusste Goethe Schillerswährend dieser die Arbeit an Goethes Roman kritisch begleitete und ihn zur Fortführung des Faust ermunterte. Goethe hatte Schiller gebeten, ihm bei der Fertigstellung des Wilhelm Meister-Romans behilflich Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

sein, und Schiller enttäuschte ihn nicht. Er kommentierte die ihm zugesandten Manuskripte und war höchst erstaunt, dass Goethe nicht genau wusste, wie der Roman enden sollte.

Sie betrieben auch gemeinsame publizistische Projekte. Zwar beteiligte sich Schiller kaum an Goethes kurzlebiger Kunstzeitschrift ; dieser jedoch veröffentlichte zahlreiche Werke in den Horen und dem ebenfalls von Schiller herausgegebenen. Der Musen-Almanach für das Jahr 1797 brachte eine Sammlung gemeinschaftlich verfasster Spottverse, die. Im Musen-Almanach des Folgejahres erschienen die berühmtesten Balladen beider Autoren, wie Goethes,sowie Schillers,und.

Im Dezember 1799 zog Schiller mit seiner vierköpfigen Familie nach Weimar um, zunächst in eine Mietwohnung, die zuvor bewohnt hatte; 1802 erwarb er Was für ein Organ ist unter der linken Brust?. So versuchte der erfolgreiche Theaterautorder sich in Weimar niedergelassen hatte, mit einer prunkvollen Feier zu Ehren Schillers einen Keil zwischen die beiden zu treiben. Trotz einiger zeitweiliger Irritationen zwischen ihnen blieb ihre Freundschaft bis zum Tode Schillers jedoch intakt.

September 1804 wurde Goethe Wirklicher Geheimer Rat mit dem Ehrenprädikat. Die Nachricht von Schillers Tod am 9. Mai 1805 stürzte Goethe in einen Zustand der Betäubung.

Er blieb der Beerdigung fern. Mit ihm endete zufolge die prägende Periode der Weimarer Klassik. Der späte Goethe 1805—1832 Den Tod Schillers im Jahr 1805 empfand Goethe als einschneidenden Verlust. Um diese Zeit litt er zudem an verschiedenen Krankheiten oder Gesichts 1801, Nierenkoliken, Herzattacken. Beunruhigend empfand er auch die politische Lage mit dem sich mit. Im Geiste sah Goethe sich mit seinem Herzog bereits bettelnd und durch Deutschland ziehen.

Seine letzten Jahrzehnte waren gleichwohl von erheblicher Produktivität und starken Liebeserlebnissen geprägt. Als Sekretär wurde ihm seit 1805 Erzieher seines Sohnes bald unentbehrlich. Späte Werke und Farbenlehre Goethesvon 1807 gegossen, ausgestellt in Als unmittelbare Nachwirkung von Schillers Tod wertet Safranski, dass Goethe die Arbeit am Faust wiederaufnahm; hinzu kam der äußere Druck vonseiten des Verlegers Cotta.

Die neue achtbändige Gesamtausgabe von 1808 sollte die erste vollständige Fassung des enthalten. Die Eheschließung mit Christiane hinderte Goethe nicht, bereits 1807 eine Neigung zuder achtzehnjährigen Pflegetochter des Buchhändlers in Jena, zu zeigen. Ein Nachklang der inneren Erlebnisse dieser Zeit findet sich in seinem letzten Roman, 1809. Charakteristisch für Goethe ist, wie er in diesem Werk Poesie und Naturforschung verknüpft. Mit ihr hatte er sich seit annähernd zwanzig Jahren befasst.

Safranski zufolge dienten die immer wieder aufgenommenen Farbenstudien in Form von Versuchen, Beobachtungen, Überlegungen und Literaturstudien Goethe, um vor äußeren Turbulenzen und innerer Unruhe zu flüchten; so hatte er auch während des Feldzuges in Frankreich und bei der Belagerung von Mainz seine einschlägigen Beobachtungen notiert.

Die Resonanz auf die Veröffentlichung war gering und erfüllte Goethe mit Unmut. Zwar bezeugten Freunde Respekt, doch die wissenschaftliche Welt nahm sie kaum zur Kenntnis. Die literarische Welt nahm sie als überflüssige Abschweifung in einer Zeit heftiger politischer Umwälzungen auf. Im Januar 1811 begann Goethe mit der Abfassung einer großen Autobiographie, die später den Titel erhielt. Dabei war ihm behilflich, die Aufzeichnungen über Erzählungen seiner Mutter über Goethes Kindheit und Jugend besaß.

Bettina Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Goethe 1811 in Weimar. Nach einem Streit zwischen ihr und Christiane brach Goethe mit ihr. Die ersten drei Teile der Autobiographie erschienen zwischen 1811 und 1814. Der vierte Teil erschien erst nach seinem Tod 1833. Eine Krise während der Arbeit am dritten Teil ließ sie ihm als unangemessen erscheinen.

Begegnungen mit Napoleon und Beethoven Goethe 1811 Pastellzeichnung von hat auf Goethe bis an sein Lebensende eine persönliche Faszination ausgeübt. Das erste Mal empfing der Kaiser ihn und Christoph Martin Wieland am 2. Oktober auf dem zu einer Privataudienz, auf der Napoleon ihn anerkennend auf seinen Werther ansprach. Zu einer zweiten Begegnung wiederum gemeinsam mit Wieland kam es in Weimar anlässlich eines Hofballs am 6.

Danach wurden er und Wieland zu ernannt. Der ebenfalls beim Fürstenkongress anwesende Zar verlieh beiden den. Goethe hat zum Ärger seiner Zeitgenossen und auch des Herzogs Carl August das Legionskreuz stolz getragen, sogar noch in der Zeit des patriotischen Aufbruchs gegen die napoleonische Herrschaft in deutschen Landen. Mai 1821 auf Was für ein Organ ist unter der linken Brust? der italienische Dichter die Ode Il Cinque Maggio Der fünfte Mai mit 18 sechszeiligen Strophen.

Als Goethe die Ode in Händen hielt, war er von ihr so beeindruckt, dass er sich unverzüglich an die Übersetzung machte, unter Wahrung ihres hohen, feierlichen Tons. Mit Beethoven war Goethe 1812 im böhmischen zusammengetroffen. Sie gilt als eine an Goethes Dramenfigur als Inbegriff des heroischen Menschen. Mit großer Respektbezeugung hatte Beethoven die Partitur Goethe zukommen lassen. Von der neuen Bekanntschaft zeigte sich Goethe angetan; es kam in Teplitz zu mehreren Begegnungen, wo Beethoven ihm auch auf dem Klavier vorspielte.

Freundschaften mit Zelter und Boisserée Goethe pflegte während seines langen Lebens viele Freundschaften. Als wichtigstes Kommunikationsmedium der Freundschaft diente der private Brief.

In seinen letzten Lebensjahrzehnten schloss er zwei besondere Freundschaften mit und. Der Musiker und Komponist Carl Friedrich Zelter hatte Goethe 1796 über seine Verlegerin einige Vertonungen von Texten aus Wilhelm Meisters Lehrjahren zukommen lassen.

Sie begegneten sich erstmals im Februar 1802, aber bereits 1799 hatten sie brieflichen Kontakt aufgenommen. Der ausgedehnte Briefwechsel mit fast 900 Briefen dauerte bis zu Goethes Tod an.

Was ihm die Freundschaft mit Zelter für sein Musikverständnis bedeutete, verdankte er Sulpiz Boisserée für seine Erfahrungen mit der bildenden Kunst. Der Heidelberger Kunstsammler Boisserée, ein Jünger Friedrich Schlegels, hatte ihn erstmals 1811 in Weimar besucht. Daraus entstand ein dauerhafter Briefwechsel und eine lebenslange Freundschaft, die ihn in den nächsten Jahren um neue Kunsterfahrungen bereicherten.

Sie schlugen sich, nach einer Reise in die Rhein- und Maingegend mit einem Besuch der Boisséereschen Gemäldesammlung in Heidelberg, in dem Reisebericht Ueber Kunst und Altertum in den Rhein und Mayn Gegenden von 1816 nieder.

Während der Reise geriet Goethe 1814 in das Treiben des traditionellen Sankt-Rochus-Festes zu Bingen, das ihn faszinierte wie einst der Römische Karneval und das er als Volksfest liebevoll schilderte. West-östlicher Divan Zur patriotischen Erhebung gegen die französische Fremdherrschaft hielt Goethe Distanz. Er flüchtete sich geistig in den Orient mit dem Studium des Arabischen und Persischen, er las im und rezipierte mit Begeisterung die Verse des persischen Dichters in der von Cotta verlegten Neuübersetzung des Divans aus dem 14.

Im Sommer 1814 reiste Goethe in die Rhein- und Maingegend. In Wiesbaden traf er mit dem — ihm seit den Jugendtagen bekannten — Frankfurter Bankier und Förderer des Theaters und dessen Pflegetochter zusammen.

Er besuchte sie danach auf der bei Frankfurt, wo er auch eine Zeitlang Quartier bezog. Der verwitwete Bankier hatte Marianne als junges Mädchen aufgenommen und lebte mit ihr im. Noch während Goethes Anwesenheit, und möglicherweise auf seinen Rat hin, heirateten die beiden förmlich in aller Eile. Der fünfundsechzigjährige Goethe verliebte sich in Marianne. Sie wurde ihm zur Muse und Partnerin bei der Dichtung des. Die in den Frankfurter Wochen entstandenen Gedichte fanden vornehmlich im Buch Suleika Aufnahme.

Im Jahre 1850 enthüllte Marianne gegenüberdass einige der in diese Sammlung aufgenommenen Liebesgedichte von ihr stammten. Auf seiner Reise 1815 sah Goethe das letzte Mal seine Heimat wieder. Als er im Juli 1816 zur Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Kur nach Baden-Baden aufbrach und dabei den Willemers einen weiteren Besuch abstatten wollte, brach die Kutsche hinter Weimar zusammen, worauf Goethe die Reise abbrach. Fortan verzichtete er auf Besuche bei Marianne und schrieb ihr auch eine Weile nicht.

Den West-östlichen Divan ließ er einige Zeit unvollendet liegen, erst 1818 schloss er ihn ab. Titelseite des Weimarischen Wochenblatts vom 6. Februar 1816 Goethes Frau Christiane starb im Juni 1816 nach langer Krankheit.

Wie er auch in anderen Fällen von Tod und Krankheit in seiner Nähe Ablenkung in der Arbeit suchte oder sich mit einer eigenen Erkrankung beschäftigte, zog er sich auch beim Sterben Christianes zurück.

Weder an ihrem Sterbebett noch bei ihrer Beerdigung war er anwesend. Konsequent vermied Goethe den Anblick von sterbenden oder gestorbenen Menschen, die ihm nahestanden. Nach Christianes Tod wurde es im großen Haus am Frauenplan einsamer um ihn. Auch der Besuch von Charlotte Buff, verwitwete Kestner, im September 1816 in Weimar trug nicht zur Aufhellung seiner Stimmung bei.

Sein Sohn heiratete 1817die sich als Schwiegertochter fortan um Goethe kümmerte. Dezember 1815 den Titel eines ein. Goethe ordnete seine Schriften und Manuskripte. Die Tagebücher und lange liegen gebliebenen Notizen dienten ihm zur Aufarbeitung der. Zeitweise vertiefte er sich in altgriechische und. Ihren Niederschlag fand dies in fünfdie erstmals 1817 in der Zeitschrift Zur Morphologie erschienen, zusammengefasst unter der Überschrift Urworte.

Sie standen im Zusammenhang mit seinem Bemühen, die Lebensgesetze in Gestalt von Urpflanze und Urphänomenen zu erkennen. In diesen Jahren entstand Geschichte meines botanischen Studiums 1817bis 1824 folgten in der Schriftenreihe Zur Naturwissenschaft überhaupt Gedanken unter anderem zu Morphologie, Geologie und Mineralogie.

Hier findet sich auch die Darstellung der Morphologie der Pflanzen in Form einerdie er bereits um 1790 für seine Geliebte verfasst hatte. In dieser Zeit stand er auch in Kontakt mit demden er bereits 1813 erstmals in aufgesucht hatte.

Im Februar 1823 erkrankte Goethe lebensbedrohlich, wahrscheinlich an einem. Nach seiner Genesung erschien er manchen geistig noch reger als zuvor. Er hatte die damals Siebzehnjährige mit ihrer Mutter 1821 während eines Kuraufenthaltes in Marienbad kennengelernt und sich in sie verliebt. Im darauffolgenden Jahr waren sie wieder in Marienbad zusammengetroffen und hatten gemeinsame gesellige Stunden verbracht.

Beim dritten Zusammentreffen hielt der zu diesem Zeitpunkt vierundsiebzigjährige Goethe um die Hand der neunzehnjährigen Ulrike an. Zum Brautwerber hatte er seinen Freund, den Großherzog Carl August, gebeten. Die letzten Jahre Der tote, mit bekränzte Goethe im Sterbebett am 26.

Er nahm die Arbeit am wieder auf. Er schrieb kaum noch selbst, sondern diktierte. So konnte er nicht nur einen umfangreichen Briefwechsel bewältigen, sondern auch seine Erkenntnisse und Lebensweisheiten in weit ausholenden Gesprächen dem ihm ergebenen jungen Dichter anvertrauen. Auch der Bibliothekar und Schriftsteller war, nach einem kurzzeitigen Zerwürfnis wegen der Erziehung von Goethes Sohn, wieder zum Mitarbeiterstab gestoßen.

An dessen Spitze stand seit 1824 Eckermann, den Goethe ins Vertrauen zog und mit Was für ein Organ ist unter der linken Brust? und Lob bedachte. Obwohl er Goethe seine ganze Arbeitskraft widmete, wurde er von ihm schlecht honoriert. Seinen Lebensunterhalt musste er zusätzlich durch Sprachunterricht für englische Bildungsreisende bestreiten. Goethe bestimmte ihn testamentarisch zum Herausgeber seiner nachgelassenen Werke.

In demselben Jahr schloss er die Arbeit am zweiten Teil des Faust ab. Es war ein Werk, an dem ihm das jahrelange Werden das Wichtigste war, formal ein Bühnenstück, tatsächlich kaum auf der Bühne spielbar, eher ein phantastischer Bilderbogen, vieldeutig wie viele seiner Dichtungen.

Schließlich schaltete er sich noch in die der beiden und vs. Geologie und Entwicklungslehre beschäftigten ihn ebenso wie derden er mittels seiner Farbenlehre nie hatte erklären können. Auch die Frage, wie Pflanzen wachsen, ließ ihn nicht los. Im August 1831 zog es Goethe nochmals in den Thüringer Wald, dahin, wo er einst seine ersten naturwissenschaftlichen Anregungen bekommen hatte, und er begab sich nach Ilmenau. März 1832 starb Goethe, vermutlich an einem.

Sie wurden von seinem Hausarzt mitgeteilt, der sich jedoch im betreffenden Moment nicht im Sterbezimmer aufhielt. Vier Tage später wurde er in der bestattet. Goethes Einzigartigkeit Goethes Biographen haben häufig auf die Einzigartigkeit und enge Verwobenheit von Goethes Leben und Werk aufmerksam gemacht. Im Untertitel seiner Biographie — Kunstwerk des Lebens — hat Rüdiger Safranski dies auf den Punkt gebracht.

Er hat sich in den Bereichen Philosophie, Theologie und Naturwissenschaft Wissen in einem Umfang und einer Breite angeeignet wie kein Dichter seiner Zeit, aber dieses Wissen nicht zu einem System vereinigt. Gleichwohl ging er von der Einheit des menschlichen Wissens und der Erfahrungen aus, vom Zusammenhang von Kunst und Natur, Wissenschaft und Poesie, Religion und Dichtung.

Damit bezeugte er seine Abneigung gegen begriffliche Abstraktionen, in deren Sphäre er sich nicht wohlfühlte. Die aus den verschiedensten Wissensbereichen übernommenen Befunde und Erkenntnisse befruchteten und bereicherten jedoch fast alles, was er schrieb. Kritik der Vernunft stellte er die Forderung nach einer Kritik der Sinne entgegen. Naturverständnis Hanfpflanze, Teil des von Goethe Der Goetheforscher ist der Ansicht, dass Goethe die meiste Zeit seines Lebens der Naturwissenschaft gewidmet hat.

Seit den Straßburger Jahren und angestoßen von Herder wies Goethe der Natur in seinem Leben einen zentralen Stellenwert zu. Waren es zuerst unter dem Einfluss vonKlopstock und das Naturerleben und das Naturgefühl, die ihn berührten, entwickelte sich ab 1780 in Weimar ein zunehmendes Interesse an Naturforschung und Naturwissenschaften. Als naturbeobachtender Gelehrter forschte Goethe in vielen Disziplinen:. Zu seinen Schlüsselbegriffen zählten und Typus einerseits, und Steigerung andererseits.

Der Wandel erfolgt in einem kontinuierlichen Prozess des Anziehens und Abstoßens Polaritätder eine Steigerung zu Höherem herbeiführt. Im Gedanken, Natur und Gott identisch zu denken, verknüpften sich Natur- und Religionsverständnis Goethes. Religionsverständnis Abgesehen von einer kurzen Phase der Annäherung an Glaubensvorstellungen, die ihren Höhepunkt während Goethes von einer schweren Erkrankung in den Jahren 1768—1770 fand, blieb er gegenüber der christlichen Religion kritisch eingestellt.

In seiner durchweg optimistischen Sicht auf die menschliche Natur konnte er die von Erbsünde und ewiger Verdammnis nicht akzeptieren. In seiner großen Sturm-und-Drang- fand Goethes religiöse Rebellion ihren stärksten dichterischen Ausdruck. Der Einzelne müsse das Göttliche in sich selber finden und nicht einer äußeren Offenbarung aufs Wort folgen.

Der Offenbarung setzte er die Anschauung entgegen. In seinen Naturstudien fand Goethe die Grundfesten der Wahrheit. Immer wieder bekannte er sich als in der philosophischen Tradition und als in der Tradition der klassischen Antike.

Goethe liebte die plastische Darstellung der antiken Götter und Halbgötter, der Tempel und Heiligtümer, während ihm das Kreuz und die Darstellung gemarterter Leiber geradezu verhasst waren.

Sein basierte jedoch nicht auf religiösen, sondern philosophischenetwa auf der Konzeption der unzerstörbaren oder der. Ästhetisches Selbstverständnis Als der von seinem Darmstädter Freund geleiteten Frankfurter Gelehrten Anzeigen setzte sich Goethe in seiner -Periode mit der des damals einflussreichen auseinander.

Dem traditionellen ästhetischen Prinzip, dass Kunst Nachahmung der Natur sei, stellte Goethe in seiner frühen Ästhetik das gegenüber, das in seinem schöpferischen Ausdruck selbst wie die Natur schaffe. Dichterisches Schaffen sei Ausdruck ungezügelter Natur und Shakespeare deren personifizierte Schöpferkraft.

Während seiner Italienreise bildete sich die Kunstanschauung Goethes heraus; sie war eng verbunden mit den Namen und dem klassizistischen Baumeister. Im Winckelmannschen Klassizismus erkannte er die für ihn gültige Kunstwahrheit, wie schon am Beispiel Shakespeares formuliert: sie ist nicht einfach nachgeahmte, sondern gesteigerte Natur.

Später würdigte er Winckelmann mit der Herausgabe von Briefen und Skizzen in dem Sammelwerk Winckelmann und sein Jahrhundert 1805.

Nach seiner Rückkehr aus Italien gewannen für Goethe die Gedanken derdie in der Schrift Über die bildende Nachahmung des Schönen 1788 niedergelegt hatte, große Bedeutung.

Diese Schrift war Goethe zufolge aus Gesprächen zwischen ihm und Moritz in Rom hervorgegangen. Siedass das Kunstwerk keinem Fremdzweck diene und der Künstler keinem dienstbar sei, sondern als Schöpfer mit dem Erzeuger des Universums auf einer Stufe stehe. In diesem Anspruch fand Goethe auch die Lösung seines zwischen höfischer und künstlerischer Existenz: Als Schöpfer literarischer Schönheit lässt sich der Künstler durch einen versorgen, ohne damit dessen Zwecken zu dienen.

Im Gegensatz zu Schiller lehnte er es ab, poetische Werke als Gestaltung von Ideen zu begreifen. Auch Ansicht, dass die Kunst eine getreue Nachbildung der Natur vermitteln solle, lehnte er ab. Er bestand auf der Unterscheidung von Natur und Kunst. Zu den Werken der Natur muß der Beschauer erst Bedeutsamkeit, Gefühl, Gedanken, Effekt, Wirkung auf das Gemüt selbst hinbringen, im Kunstwerk will und muß er alles schon finden.

Der Künstler fügt der Natur etwas hinzu, was ihr nicht zu eigen ist. Goethe, der Realist und Optimist, versagte es sich auch, seine Dramen und Romane mit Tod und Katastrophe enden zu lassen.

In einem Brief an Schiller vom 9. Seine Dramen und Romane enden meist untragisch mit Entsagung, so der Roman Wilhelm Meisters Wanderjahre mit dem bezeichnenden Untertitel Die Entsagenden. In den Wahlverwandtschaften gestaltete er in der Person Ottilie das Thema der Entsagung ins Asketische und Heilige; diesen Roman führte er zu einem tragischen Ende.

In seiner literarischen Produktion samt Übersetzungen aus den wichtigsten europäischen Sprachen demonstrierte Goethe die Spannweite seines ästhetischen Zugriffs auf Literaturen Europas, des Nahen und Fernen Ostens und der Klassischen Antike in eindrucksvoller Weise. Von der Rezeption persischer und chinesischer Lyrik geben die Gedichtzyklen West-östlicher Divan und Chinesisch-deutsche Tages- und Jahreszeiten Zeugnis.

Goethe stand in brieflichem Kontakt mit europäischen Schriftstellern, so mit dem schottischen Essayisten und Verfasser von The Life von Schiller 1825, mit und dem Italiener. Er übersetzte die Memoiren des -Goldschmieds und Diderots satirisch-philosophischen Dialog.

Regelmäßig las er ausländische Journale wie die französische Literaturzeitschrift Le Globe, die kulturgeschichtliche italienische Zeitschrift L'Eco und die Edinburgh Review. Werk Das künstlerische Werk Goethes ist vielfältig. Den bedeutendsten Platz nimmt das schriftstellerische Werk ein. Daneben stehen das zeichnerische Werk mit über 3. Sein Werk übergreifen und durchdringen seine Ansichten zur Natur und zur Religion und sein ästhetisches Verständnis.

Mit seinen Gedichten prägte er die literarischen Epochen des und der. Ein großer Teil seiner Lyrik erlangte Weltgeltung und gehört zum bedeutendsten Teil des lyrischen der. Im Laufe von etwa 65 Jahren schrieb er mehr als 3000die teils eigenständig, teils in wie dendem Sonettenzyklus, dem oder der Trilogie der Leidenschaft erschienen.

Das lyrische Werk zeigt eine erstaunliche Formen- und Ausdrucksvielfalt und entspricht der Weite des inneren Erlebens. Neben langen, mehrere hundert umfassenden Gedichten stehen kurzeneben Versen mit hoher sprachlicher und Komplexität einfache Sprüche, neben strengen und antikisierenden Metren oder spöttische Strophen sowie Gedichte in.

In seiner lyrischen Produktion hat Goethe sich alle aus der alten und neuen bekannten Formen dieser literarischen Gattung mit Virtuosität zu eigen gemacht. Bei der Zusammenstellung seiner Gedichte ist er selten chronologisch vorgegangen, sondern nach Kriterien der thematischenwobei sich die einzelnen Gedichte gegenseitig ergänzen, aber auch widersprechen konnten.

Das stellt die Goetheforschung bei der Publikation seines lyrischen Werks in kritischen Gesamtausgaben vor große Probleme. Eine Gliederung, die sich als einflussreich erwiesen hat und leicht zugänglich ist, ist die von in der Hamburger Ausgabe. Die beiden von Trunz herausgegebenen Bände sind im ersten Band, Gedichte und Epen I, in leicht chronologischer Ordnung gegliedert: Frühe Gedichte, Sturm und Drang, Gedichte der ersten Mannesjahre.

Hermann und Dorothea und Achilleis. Epik Das epische Werk Goethes umfasst, wie das dramatische, fast alle Formen der epischen Literatur: die Tierdas VersdiedenLehr- und Wanderjahre undden und. Goethes erster Roman, Die Leiden des jungen Werthers, wurde zu einem der größten Erfolge der deutschen Literaturgeschichte. Der Verfasser bediente sich einer für das 18. Aber er radikalisierte diesesindem er keinen Briefwechsel zwischen Romanfiguren darstellte, sondern einen monologischen Briefroman schrieb.

In Dichtung und Wahrheit bekennt er, dass er mit dem Roman zum ersten Mal von seinem Leben dichterischen Gebrauch gemacht habe. Man kleidete sich wie er blauer Gehrock, gelbe Hosen, braune Stiefelredete und schrieb wie er.

Auch gab es zahlreiche Nachahmer, denen Werthers Freitod als Vorbild diente siehe. Seinen frühen europäischen Ruf verdankte er diesem Roman, der 1800 in den meisten europäischen Sprachen greifbar war.

Selbst kam bei der historischen Begegnung mit Goethe am 2. Oktober 1808 in Erfurt auf dieses Buch zu sprechen. Eine zentrale Stellung in Goethes epischem Werk nehmen die Wilhelm Meister-Romane ein. Insbesondere den realistischen Erzählern wieundspäter auch und diente er als Paradigma für die poetische Reproduktion der realen Wirklichkeit.

Unter diesem hatten die Romantiker schon Wilhelm Meisters Lehrjahre rezipiert. In einer Art experimenteller Anordnung bringt er darin zwei Paare zusammen, deren naturgebundenes Schicksal er nach dem Modell chemischer Anziehungs- und Abstoßungskräfte gestaltet, indem er deren Gesetzmäßigkeit den Beziehungen zwischen den beiden Paaren unterlegt.

Eine von sittlichen Lebensformen und rätselhaften Leidenschaften bestimmt das Romangeschehen. Das Werk eröffnete die Reihe europäischer Ehe bruch romane: FlaubertsTolstoisFontanes. Es wurde als unmoralisch kritisiert, obwohl der Autor den Ehebruch nur gedanklich vollziehen lässt. Die Italienische Reise veröffentlichte Goethe Jahrzehnte Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

seiner Reise. Sie ist kein Reisebuch im üblichen Sinne, sondern eine Selbstdarstellung in der Begegnung mit dem Süden, ein Stück Autobiographie. Als Grundlage dienten Goethe sein an Charlotte von Stein in losen Folgen geschicktes italienisches Reisejournal und die damaligen Briefe an sie und Herder. Darin wechseln redigierte Originalbriefe mit später geschriebenen Berichten. Mit nahm Goethe im ersten Jahrzehnt des 19.

Jahrhunderts die Abfassung einer großen Autobiographie in Angriff. Deren ursprüngliche Konzeption war eine zur Metamorphose stilisierte Bildungsgeschichte des Dichters. Die Darstellung kam nicht über die Schilderung von Kindheit, Jugend, Studium und ersten literarischen Erfolgen hinaus. Dramatik Goethe hat seit seiner Jugendzeit bis in seine letzten Lebensjahre mehr als zwanzig verfasst, von denen,und Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

die beiden Teile des noch heute zum klassischen der deutschen Theater gehören. Obgleich seine Theaterstücke die gesamte Spannweite der Theaterformen —,— umfassen, bilden doch die klassischen Dramen und Tragödien den Schwerpunkt seiner dramatischen Produktion. Drei seiner Theaterstücke wurden zu Meilensteinen der deutschen Dramenliteratur. Mit dem Sturm-und-Drang-Drama Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand gelang Goethe der Durchbruch als Dramatiker; es machte ihn über Nacht berühmt.

Das Drama gilt als vorbildlich für Goethes. Mit dem Faust griff Goethe einen Renaissance- über die des Menschen auf und spitzte Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

auf die Frage zu, ob sich das Streben nach Erkenntnis mit dem Verlangen nach Glück vereinbaren lässt. Die auf das vornehmlich das von und fixierte Theatertheorie hat Goethe abgelehnt, wie schon vor ihm. Die im Götz gewählte offene dramatische Form wagte Goethe gleichwohl nur noch im Faust.

Die späteren Dramen nach dem Götz näherten sich — unter Lessings Einfluss — dem bürgerlichen Dramaund klassischen Formen an, letzteres am deutlichsten in der Iphigenie, in der die Einheit des Orts Hain vor Dianas Tempel und der Zeit gewahrt wird. Schriften zur Kunst und Literatur Beginnend mit seinen Jugendwerken, hat Goethe sich Zeit seines Lebens zu Fragen der Kunst und Literatur geäußert.

Im späten Alter schrieb er eine eingehende Würdigung von Gemälde Das Abendmahl 1818in dem er den sakramentalen Charakter des Werks vernachlässigte und an ihm exemplarisch die künstlerische Autonomie mit ihrer eigenen inneren Gesetzlichkeit aufzeigte.

Dazwischen lagen zahlreiche kunst- und literaturtheoretische Arbeiten, wie der 1798 im ersten Band seiner Zeitschrift veröffentlichte Aufsatz Über Laokoon und die Übersetzung der Autobiographie des italienischen -Künstlers Leben des Benvenuto Cellini 1803ferner das von ihm herausgegebene Sammelwerk Winckelmann und sein Jahrhundert.

In Briefen und Aufsätzen 1805 mit seinen Skizzen über Person und Werk Winckelmanns sowie zahlreiche Aufsätze zur europäischen und außereuropäischen Literatur, die Goethes Vorstellung einer entstehenden bekräftigten. Allein der bedeutsame Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller umfasst 1015 überlieferte Briefe.

Ungefähr anderthalbtausend Briefe richtete er an Charlotte von Stein. Seine bevorzugten Sujets waren Porträts von Köpfen, Theaterszenen und Landschaften. Hunderte Zeichnungen entstanden während seiner ersten Reise in die Schweiz mit den 1775 und auf seiner Italienreise 1786—1788. In Rom lehrten ihn seine Künstlerkollegen das perspektivische Malen und Zeichnen und motivierten ihn zum Studium der menschlichen Anatomie.

So erwarb er bei dem berühmten Chirurgen Anatomiekenntnisse. Er erkannte dabei aber auch seine Grenzen in diesem Metier. Er war bestrebt, die Natur in ihrem Gesamtzusammenhang mit Einschluss des Menschen zu erkennen. Die Abstraktion, deren sich die Wissenschaft damals zu bedienen begann, betrachtete Goethe wegen der damit verbundenen Isolierung der Objekte vom Betrachter mit Misstrauen. Goethes Beschäftigung mit der Naturwissenschaft fand vielfach Eingang in seine Dichtung, so in den Faust und in die Gedichte Die Metamorphose der Pflanzen und.

Die belebte Natur stellte Goethe sich als in ständigem Wandel begriffen vor. Später richtete er seine Aufmerksamkeit auf die einzelne Pflanze und glaubte zu erkennen, dass die Teile der Blüte und die Frucht letztlich umgebildete Blätter darstellen. Die Ergebnisse seiner Beobachtungen veröffentlichte er in der Schrift 1790. In der gelang Goethe 1784, gemeinsam mit dem Anatomieprofessorzu seiner großen Freude die vermeintliche Entdeckung des beim menschlichen.

Der Zwischenkieferknochen, zur damaligen Zeit bei anderen Säugetieren bekannt, verwächst beim Menschen vor der Geburt mit den angrenzenden Oberkieferknochen. Seine Existenz beim Menschen wurde von der Mehrheit der damaligen Anatomen bestritten. Aber schon vier Jahre vor Goethes Beobachtung hatte der französische Anatom vor der über seine Existenz an einem menschlichen berichtet.

Sein Nachweis beim Menschen galt damals als wichtiges Indiz für dessen — von vielen Wissenschaftlern bestrittene — Verwandtschaft mit den Tieren. Seine erschienen 1810 hielt Goethe für sein naturwissenschaftliches Hauptwerk und verteidigte die darin vertretenen Thesen hartnäckig gegen zahlreiche Kritiker. Im Alter äußerte er, dass er den Wert dieses Werks höher einschätze als den seiner Dichtung. Mit der Farbenlehre stellte Goethe sich gegen diejenigeder nachgewiesen hatte, dass das weiße Licht sich aus zusammensetzt.

So erscheine beispielsweise die Sonne rötlich, wenn sich eine trübe Dunstschicht vor ihr ausbreitet und sie abdunkelt. Schon zu Goethes Zeiten erkannte man allerdings, dass diese Phänomene sich auch mit der Theorie Newtons erklären lassen. Die Farbenlehre wurde in ihrem Kern von der Fachwelt schon bald zurückgewiesen, übte aber auf die zeitgenössischen und nachfolgenden Maler, vor allemgroßen Einfluss aus. In der befasste Goethe sich vor allem mit dem Aufbau einer -Sammlung, die bei seinem Tode auf 17.

Über die Einzelerkenntnis der Gesteinsarten wollte er generelle Einsichten in die materielle Beschaffenheit der Erde und die Erdgeschichte erlangen. Die neuen Erkenntnisse der verfolgte er mit großem Interesse. Im Rahmen seiner Zuständigkeit für die Universität Jena begründete er den ersten Lehrstuhl für Chemie an einer deutschen Hochschule.

Niederschriften von Gesprächen Für die sind die umfangreichen Niederschriften von Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens, die von Goethes Unterhaltungen mit dem Kanzler und die Mittheilungen über Goethe von von erheblicher Bedeutung für das Verständnis von Goethes Werk und Persönlichkeit. Die von Eckermann nach Goethes Tod in zwei Teilen 1836 und einem dritten Teil 1848 veröffentlichten Niederschriften umfassen den Zeitraum 1823 bis 1832.

Der mit Goethe befreundete und als sein Testamentsvollstrecker von ihm bestimmte Kanzler von Müller schrieb erstmals 1808 eine Unterhaltung mit Goethe nieder. In den nachfolgenden Jahren folgten weitere Gesprächsberichte, zunächst in seinem Tagebuch, dann auf gesonderten Blättern ausgearbeitet. Zwei noch zu seinen Lebzeiten 1832 veröffentlichte Gedächtnisreden auf Goethe ließen den Reichtum seiner Goethe-Aufzeichnungen erkennen, die aber erst 1870 gesammelt aus dem Nachlass veröffentlicht wurden.

Friedrich Wilhelm Riemer, ein Sprachuniversalist und Bibliothekar in Weimar, war Goethe während dreier Jahrzehnte, zunächst als Hauslehrer seines Sohnes August, sodann als Schreiber und Sekretär zu Diensten. Er gab unmittelbar nach Goethes Tod dessen Briefwechsel mit Zelter heraus und wirkte an den großen Werkausgaben mit. Seine Mittheilungen erschienen erstmals 1841 in zwei Bänden.

Übersetzungen Goethe war ein beflissener und vielseitiger Übersetzer. Er übertrug Werke aus dem Französischen,dem Englischen,dem Italienischen, dem Spanischen und dem Altgriechischen. Auch aus der Bibel übersetzte er neu das.

Goethe schätzte diesen Orden, da er ein Verehrer des französischen Kaisers war. Oktober 1808 erhielt er vom Zaren den 1. Im Jahr 1815 zeichnete Kaiser Goethe mit dem aus. Januar 1816 erhielt Goethe das Großkreuz des vom Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach neu belebten auch Hausorden der Wachsamkeit. Die Auszeichnung erhielt er für seine amtliche Tätigkeit als beziehungsweise für seine politischen Aktivitäten.

Im Jahr 1818 erhielt Goethe vom französischen König das des Ordens der Ehrenlegion. August 1827, bekam er seinen letzten Orden, das Großkreuz des. König von Bayern war zur Verleihung persönlich angereist.

Goethe hatte ein Verhältnis zu Orden. Nachkommen Johann Wolfgang von Goethe und seine Frau Christiane hatten fünf Kinder. Oktober 1830 erreichte das Erwachsenenalter. Ein Kind wurde bereits tot geboren, die anderen starben alle sehr früh, was in der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich war. August starb zwei Jahre vor seinem Vater in Rom.

Seine Frau gebar nach seinem Tod ein weiteres nicht von August stammendes Kind namens Anna Sibylle, das nach einem Jahr starb. Ihre Kinder blieben unverheiratet, so dass die direkte Nachkommenslinie von Johann Wolfgang von Goethe 1885 ausstarb. Seine Schwester hatte zwei Kinder Nichten Goethesderen Nachkommen Linie Nicolovius noch heute leben.

Goethe hatte seine drei Enkel als Universalerben eingesetzt. Als Überlebender der drei Enkel sicherte Walther das Familienerbe für die Öffentlichkeit. In seinem Testament vermachte er Goethes Archiv der persönlich, die Sammlungen und den Grundbesitz dem Staat. Rezeption zu Lebzeiten im In- und Ausland Mit dem Götz von Berlichingen Erstdruck 1773, Uraufführung 1774 erzielte Goethe einen durchschlagenden Erfolg beim literarisch gebildeten Publikum noch vor der Uraufführung im.

Jahrhundert als Sturm und Drang bezeichnet wurde. Den Höhepunkt seiner Popularität erreichte Goethe als Fünfundzwanzigjähriger mit dem Werther-Roman. Jene verallgemeinernde Sicht vernachlässigt jedoch diesen Gegensatz und führt zum Bild einer klassisch-romantischen Periode von bisin der Goethe die bedeutende Rolle zukam, die klassischen Konventionen französischen Ursprungs mit romantischen Ideen und innovativen poetischen Praktiken durchbrochen zu haben.

Die Wahrnehmung der zeitgenössischen deutschen Romantiker von Goethe war ambivalent. Mit ihrem Konzept der antizipierten sie Goethes Begriff der Weltliteratur. Gegen Ende seines Lebens fühlte Goethe sich weniger von seinen deutschen als von ausländischen Zeitgenossen akzeptiert, mit denen er in Austausch getreten war und die über seine Werke Artikel publizierten. Gegen deren Goetheverehrung standen Heinrich Heines und kritische Aneignung Goethes. Für das stand Goethe im Schatten Schillers, dessen revolutionäre Tendenzen besser in die Zeit des passten als die politisch konservative Haltung Goethes.

Auch eine christliche Opposition, sowohl von katholischer als auch von protestantischer Seite, bildete sich gegen Goethes Leben und Werk, wobei insbesondere die Wahlverwandtschaften und der Faust ins Fadenkreuz der Kritik gerieten.

Jahrhunderts sich abzeichnenden Klassiker- und Goethekult. Durch ist sie in die Philosophie, durch in diedurch in die Naturwissenschaften, durch in die Gelehrsamkeit eingedrungen. Seit 1885 widmet sich die der Erforschung und Verbreitung des Goetheschen Werkes; zu ihren Mitgliedern gehörten die Spitzen der Gesellschaft im In- und Ausland, darunter das deutsche Kaiserpaar.

Es gab jedoch auch Stimmen, die die Inhaltsleere des Goethekults in Teilen der Bevölkerung herausstellten. Praktische Wirkung hatte dieses Bekenntnis jedoch nicht. Es gab jedoch auch bedeutende Schriftsteller, wieunddie der linken Klassikerschelte ein positives Goethebild entgegensetzten.

Diese Schriften waren die vornehmlichen Quellen, auf die sich die Parteioffiziellen bezogen, so auch in seiner Rede zur Eröffnung der Weimarer Festspiele der Jugend von 1937. In den beiden deutschen Staaten nach 1945 erfuhr Goethe eine.

Er erschien nun als Repräsentant eines besseren, humanistischen Deutschlands, der über die zurückliegenden Jahre der Barbarei hinwegzutragen schien. Jedoch stand die Goethe-Aneignung in Ost und West unter unterschiedlichen Vorzeichen. In der etablierte sich, inspiriert vor allem durcheine marxistisch-leninistische Interpretation. Ab dem Ende der 1960er Jahre kam es jedoch zu einer Neubewertung von Aufklärung, Französischer Revolution und Weimarer Klassik.

Gegen Ende der 1970er Jahre zeichnete sich eine Entpolitisierung der Goetherezeption ab durch objektivere Betrachtungsweisen und eine sozialgeschichtliche Analyseperspektive.

Einfluss auf Literatur und Musik Goethes Einfluss auf die nachgeborenen deutschsprachigen Dichter und Schriftsteller ist allgegenwärtig, so dass hier nur einige Autoren genannt werden können, die sich mit ihm und seinem Werk in besonderem Maße auseinandersetzten. Er verfasste zahlreiche Aufsätze zu Goethes Werk. Er fühlte sich ihm wesensverwandt nicht nur in seiner Rolle als Dichter, sondern auch in einer ganzen Reihe von Charakterzügen und Gewohnheiten.

Thomas Mann verfasste zahlreiche und Aufsätze zu Goethe und hielt die zentralen Reden zu den Goethe-Jubiläumsfeiern 1932 und 1949. In seinem Roman lässt er den Dichter lebendig werden, mit dem Roman griff er den Fauststoff erneut auf. In dem In Goethes Hand. Was für ein Organ ist unter der linken Brust? machte Johann Peter Eckermann zur Hauptfigur und stellte ihn in seinem heiklen Verhältnis zu Goethe dar.

Goethes letzte Liebe zu Ulrike von Levetzow in Marienbad diente Walser als Stoff für seinen Roman Ein liebender Mann. Zahlreiche Gedichte Goethes wurden — von und vor allem des 19. Jahrhunderts — vertont, wodurch der Dichter die Entwicklung des förderte, obgleich er das sog. Dennoch war Schubert mit 52 Goethe-Vertonungen der produktivste unter den musikalischen Goethe-Interpreten.

Zu seinen Vertonungen zählen die populär gewordenen Lieder Heidenröslein, Gretchen am Spinnrade und. Daraufhin widmete Goethe, der eine hohe Meinung von ihr als Pianistin und Komponistin hatte, ihr sein Gedicht Wenn ich mir in stiller Seele. Sie setzte das Gedicht dann auch in Töne.

Neben und hinterließ auch Goethe-Vertonungen. Robert Schumann vertonte nicht nur Szenen aus Goethes Faust, sondern auch Gedichttexte aus Wilhelm Meisters Lehrjahre sowie ein Requiem für Mignon.

Hugo Wolf vertonte unter anderem Gedichte aus dem Wilhelm Meister und dem West-östlichen Divan. Jahrhundert befassten sich zahlreiche Komponisten mit Goethes Werk, wobei die musikalische Darstellung neben der bewährten Gattung des Klavierliedes vielfach in neuen Besetzungen und Rezitationsformen erfolgte.

Zeit seines Lebens hat auch regelmäßig Gedichte von Goethe vertont. Zunehmend benutzten die Komponisten neben Gedichten auch andere Texte des Dichters.

So verband die Österreichische Komponistin kleinere Passagen aus der Italienischen Reise Was für ein Organ ist unter der linken Brust? aus der Metamorphose der Pflanzen in ihren …morphologischen Fragmenten… für Sopran und Kammerensemble 1999. Goethes naturwissenschaftliche Abhandlung über die Metamorphose diente auch als Grundlage für Lob des Granits für Sopran und Kammerensemble 1999. Textauszüge aus Goethes Briefen bilden neben Gedichten wie Gretchen am Spinnrade die Grundlage der Goethe-Musik 2000 des Schweizer Komponisten.

Bemerkenswert sind auch die vom Geist strenger Zwölftontechnik geprägten Römischen Elegien von 1952 insofern, als der Vokalpart nicht von einer Gesangsstimme, sondern von einem Sprecher ausgeführt wird. Goethes Proserpina diente als Libretto für eine gleichnamige OperSchwetzingen 2009. Zweiter Monolog der Stella aus dem gleichnamigen Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe erschienen 2014. Rezeption als Naturwissenschaftler Goethes naturwissenschaftliche Arbeit wurde von den zeitgenössischen Fachkollegen anerkannt und ernst genommen; er stand in Kontakt mit angesehenen Forschern wiemit dem er in den 1790er Jahren anatomische und galvanische Experimente unternahm, dem Chemiker und dem Arztder von 1783 bis 1793 sein war.

In der Fachliteratur wurden seine Schriften, allen voran die Farbenlehre, von Beginn an kontrovers diskutiert; mit der Fortentwicklung der Naturwissenschaften wurden Goethes Theorien in weiten Teilen als überholt betrachtet. Eine vorübergehende Renaissance erfuhr er ab 1859, dem Erscheinungsjahr von Werk. Goethes Annahme eines ständigen Wandels der belebten Welt und der Zurückführbarkeit der organischen Formen auf eine gemeinsame Urform führte nun dazu, dass er als ein Vordenker der galt.

Aber wir wissen, daß diese Wissenschaft nicht absolute Wahrheit, sondern ein bestimmtes methodisches Verfahren ist. August 2019 bis zum 16. Februar 2020 die Sonderausstellung Abenteuer der Vernunft: Goethe und die Naturwissenschaften um 1800, zu der ein Katalogband erschien. Exemplarische Monographien und Biographien Über Goethes Leben und Werk sind ganze Bibliotheken geschrieben worden. Die ihm gewidmeten Lexika und Kompendien, Jahrbücher und Leitfäden sind kaum noch zu zählen.

Nachfolgend werden einige exemplarische Werke vorgestellt, die das Phänomen Goethe in einer Gesamtschau analysieren und interpretieren. Vorlesungen, gehalten an der Kgl. Auflage mit zahlreichen Nachauflagen publiziert. Sie prägten das Goethe-Verständnis von Generationen von Lesern und Studenten. Als einer der bedeutendsten Essayisten des 19. Der zeitgenössischen Fachwelt erschien er eher als eigenwilliger Essayist denn als Wissenschaftler.

Grimm war Mitbegründer der und Mitglied des Herausgeber-Gremiums der 143-bändigen Weimarer Goethe-Ausgabe. Seine Publikation löste eine bis dahin ungewohnt heftige Diskussion aus, an der namhafte Fachkollegen teilnahmen. Die Zeitschrift widmete der Kontroverse um die Publikation 1921 ein Sonderheft. Für die gegenwärtige Literaturwissenschaft bieten die drei Monographien keine direkten Anknüpfungspunkte.

Als Bedingungen, unter denen das dichterische und naturwissenschaftliche Werk steht, werden Geschichte, Ideengeschichte und Psychologie herangezogen, wobei gleichwohl die Interpretation das Zentrum des Werkes bildet. Staigers beeindruckende Goetherezeption habe durch seinedie mit den Mitteln der damals neuen Literaturwissenschaft arbeitete, seinen Gegenstand der Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

Zeitstimmung entzogen. Sein Leben und seine Zeit. Auflage Piper, München 1963, 16. Zu den schwächsten Teilen der sonst verdienstvollen Biographie Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Mandelkow die über den Naturforscher Goethe, die dessen Morphologie und Farbenlehre als falsch und wirkungslos kennzeichneten. Band I: Hälfte des Lebens. Mit seiner 1100 Seiten umfassenden Biographie versteht Conrady, das gelehrte Sachwissen des Philologen ohne Zuhilfenahme eines wissenschaftlichen Apparats geschickt zu vermitteln.

Beck, München 1995 und 1999. Der britische Germanist an der Universität Cambridge hat eine monumentale Goethe-Biographie in Angriff genommen, die als die bei weitem umfangreichste nach 1945 gilt. Auflage Hanser, München 2013; 11. So trägt das Institut, dem die Verbreitung der deutschen Kultur und Sprache im Ausland übertragen wurde, seinen Namen:das mit Niederlassungen in aller Welt großes Ansehen erworben hat. Der Geburtsort des Dichters, Frankfurt, und seine Hauptwirkungsstätte, Weimar, ehren ihn mit dem Weimarder Frankfurt und dem.

Die seit 1885 existierende mit Hauptsitz in Weimar vereinigt mehrere Tausend Leser und Wissenschaftler im In- und Ausland. Schließlich hat der Dichter einer ganzen literarischen Epoche, die Klassik und Romantik umfasst, seinen Namen gegeben:.

Denkmäler Siehe auch: Goethe wurden weltweit Denkmäler errichtet. Das 1819 initiierte erste Projekt in Frankfurt am Main scheiterte an der Finanzierung. Erst 1844 wurde das erste von geschaffen und auf dem aufgestellt. Auch Gebäudefassaden zieren Goethe-Skulpturen, so zum Beispiel das Hauptportal der in Dresden und das Hauptportal der Kirche in Münster.

Spielfilm 1932, 82 Minuten, Regie und Buch:. Februar 2007abgerufen am 16. April 2007, auf der Homepage der Produktionsfirma, abgerufen am 8. Hauptrolle: Hörspielreihe Aus Anlass des 200. Geburtstags Goethes produzierte der in Hamburg eine 35-teilige von unter dem Titel.

Die ersten drei Teile entstanden im Jahre 1948 unter der Regie von. Alle weiteren Folgen wurden 1949 unter der Regie von hergestellt, der auch die Titelrolle sprach. Die gesamte Spieldauer beträgt mehr Was für ein Organ ist unter der linken Brust? 25 Stunden. Werke Auswahl Verzeichnis der Es war Was für ein Organ ist unter der linken Brust? der besonderen Eigenarten Goethes, begonnene Dichtungen Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

jahrelang, manchmal jahrzehntelang liegen zu lassen, bereits gedruckte Werke erheblichen Umarbeitungen zu unterwerfen und manches Fertiggestellte erst nach langer Zeit in den Druck zu geben. Eine Datierung der Werke nach Entstehungszeit ist deshalb manchmal sehr schwierig. Die Liste orientiert sich am vermuteten Zeitpunkt der Entstehung. Johann Wolfgang von Goethe im 62. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 1985 ff.

Münchner Ausgabe in 20 Bänden, herausgegeben von. Berliner Ausgabe in 22 Bänden, herausgegeben von einem Bearbeiter-Kollektiv unter Leitung von Siegfried Seidel u. Weimarer Ausgabe oder Sophienausgabe in 143 Bänden. Fotomechanischer Nachdruck der Weimarer Ausgabe von 1887—1919. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1987. Die Bände 1—40 erschienen, zu Lebzeiten Goethes, bis 1830. Im Auftrage der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina begründet von K.

Lothar Wolf und Wilhelm Troll. Vollständige, mit Erläuterungen versehene Ausgabe von Dorothea Kuhn, Wolf von Engelhardt und Irmgard Müller. Fischer, Frankfurt am Main 2010. Ein Schauspiel in einem Akt, 1776. Neueste Ausgabe: Dodo Press, Gloucester 2009. Ein Schauspiel für Liebende, 1776. Neueste Ausgabe: Hamburger Lesehefte, Husum 2010.

Neueste Ausgabe: Suhrkamp, Berlin 2011. Fischer, Frankfurt am Main 2010. Neueste Ausgabe: Reclam, Ditzingen 1989. Neueste Ausgabe: Hamburger Lesehefte, Husum 2010. Neueste Ausgabe: Das Arsenal, Berlin 2010. Neueste Ausgabe: Reclam, Ditzingen 1986.

Neueste Ausgabe: Insel, Frankfurt am Main 1992. Fischer, Frankfurt am Main 2010. Übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von Goethe, erschienen 1799. Übersetzt und mit einem Anhange herausgegeben von Goethe, erschienen 1803.

Aus dem Manuskript Was für ein Organ ist unter der linken Brust? und mit Anmerkungen begleitet von Goethe erschienen 1805. Fischer Bücherei, Frankfurt am Main 1961. Insel, Frankfurt am Main 1998. Die Briefe von Goethe an. Herausgegeben von Was für ein Organ ist unter der linken Brust? Michel unter Mitwirkung von Hans Grüters. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2011. Nach Selbstzeugnissen Goethes und Aufzeichnungen seiner Zeitgenossen zusammengestellt von und Otto Herrmann.

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Goethe mit Newton im Streit um die Farben. Fischer, Frankfurt am Main 2015. Kindsmorde und Kindsmörderinnen im Weimar Carl Augusts. Die Akten zu den Fällen Johanna Catharina Höhn, Maria Sophie Rost und Margarethe Dorothea Altwein.

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Was für ein Organ ist unter der linken Brust?

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Die schwierigen Anfänge eines Dichterbundes. Über die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe. Die schwierigen Anfänge eines Dichterbundes.

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Anmerkungen zu einem ambivalenten Verhältnis. Der Dichter in seiner Zeit. Insel, Frankfurt am Main 2004, S. Jubiläumsausgabe nach dem Text von Band 1 der Hamburger Ausgabe C.

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Deutscher Klassiker-Verlag, Frankfurt am Main 1999, S.

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